Fünferl-Brücke bekommt Rettungsplan: So soll die marode Hängebrücke saniert werden
Leon SchröderFünferl-Brücke bekommt Rettungsplan: So soll die marode Hängebrücke saniert werden
Endgültiger Sanierungsplan für die Fünferl-Brücke vorgelegt
Ein umfassender Entwurfsplan für die Renovierung der Fünferl-Brücke liegt nun vor. Ziel des Projekts ist es, die Hängebrücke als wichtige Verbindung zwischen der Altstadt und Innstadt zu erhalten. Die Vorschläge werden in einer bevorstehenden Sitzung des zuständigen Ausschusses von den Verantwortlichen geprüft.
Bei einer Begutachtung im Jahr 2024 wurde der Zustand der Brücke mit der Note 3,5 bewertet – ein Hinweis auf erhebliche statische Mängel. Korrosion, Feuchtigkeitsschäden und abgenutzte Bauteile haben die Stabilität der Konstruktion über die Jahre beeinträchtigt. Die Sanierung soll diese Probleme durch nachhaltige Maßnahmen beheben.
Zu den zentralen Verbesserungen gehören eine komplette Erneuerung des Belags sowie des Abdichtungssystems. Zudem sind strukturelle Verstärkungen vorgesehen, und der Korrosionsschutz wird erneuert. Betoninstandsetzungen, neue Lager und modernisierte Dehnfugen gehören ebenfalls zu den Arbeiten. Die Entwässerungssysteme werden aufgerüstet, um künftige Wasserschäden zu verhindern.
Die Rampe auf der Innstädter Seite wird durch eine zweifeldrige Konstruktion aus Stahlbeton vollständig ersetzt. Dieser Abschnitt wird etwa 18,6 Meter lang und 2,5 Meter breit sein. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sollen gefährliche Altbeschichtungen beseitigen und bestehende Versorgungsleitungen während der Bauarbeiten schützen.
Der Ausschuss für Bau und kommunale Liegenschaften wird das Projekt am 25. März 2026 beraten. Vor der Sitzung wurden noch keine offiziellen Kostenschätzungen veröffentlicht.
Nach Abschluss der Arbeiten soll die sanierte Brücke ihren charakteristischen Charme bewahren und gleichzeitig langfristig haltbar sein. Die Modernisierungen sind darauf ausgelegt, die Fünferl-Brücke als zuverlässige Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen zu erhalten. Nähere Angaben zu Kosten und Zeitplan werden nach der Ausschusssitzung erwartet.






