Füchse Berlin sichern sich mit Gidsels Rekordshow den Champions-League-Traum
Leon SchröderFüchse Berlin sichern sich mit Gidsels Rekordshow den Champions-League-Traum
Füchse Berlin sichern sich mit packendem 43:38 gegen die SG Flensburg-Handewitt den zweiten Platz in der Bundesliga – und stehen damit praktisch schon in der nächsten Champions-League-Saison. Vorbehaltlich einer routinemäßigen Lizenzprüfung ist der Startplatz so gut wie sicher. Für die Fans war das letzte Heimspiel der Saison zudem ein emotionaler Abschied von drei langjährigen Spielern.
Von Beginn an entwickelte sich ein torreiches Duell, in dem Flensburg früh mit 10:5 in Führung ging. Doch Mathias Gidsel drehte das Spiel: Allein in der ersten Halbzeit traf der Däne 13 Mal und führte seine Mannschaft mit einer unerbittlichen Trefferquote zurück ins Spiel – und schließlich zu einer 30:26-Führung zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzte Gidsel seine Dominanz fort und stellte mit 18 Toren eine neue persönliche Bestmarke in der HBL auf. Gleichzeitig glänzte Torhüter Dejan Milosavljev in seinem letzten Heimauftritt mit entscheidenden Paraden, die den Füchsen in der Schlussphase die nötige Sicherheit gaben. Der Sieg krönte eine herausragende Saison für Gidsel, der mit 317 Treffern auch Torschützenkönig der Bundesliga wurde.
Nach dem Spiel verabschiedete der Verein die scheidenden Spieler Lasse Andersson, Lukas Herburger und Milosavljev unter stehenden Ovationen. Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Wochenende: Im Champions-League-Halbfinale trifft Berlin am Samstag auf den SC Magdeburg.
Mit dem zweiten Platz in der Bundesliga ist die Rückkehr in die Königsklasse so gut wie perfekt – die formelle Lizenzbeantragung gilt als reine Formsache. Mit Schwung im Rücken bereiten sich die Füchse nun auf das entscheidende europäische Topspiel vor.






