Frau plant kaltblütigen Mord an Ehemann für 2,4 Millionen Versicherungssumme
Leon SchröderMann betäubt und Feuer gelegt - Mordurteil rechtskräftig - Frau plant kaltblütigen Mord an Ehemann für 2,4 Millionen Versicherungssumme
Eine Frau aus Memmingen ist wegen Mordes an ihrem Ehemann durch vorsätzliche Brandstiftung zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah eine besonders schwere Schuld als erwiesen an und schloss damit eine vorzeitige Entlassung aus.
Die Täterin hatte den Mord akribisch geplant. Vor der Tat schloss sie im Namen ihres Mannes Lebens- und Unfallversicherungen über insgesamt 2,4 Millionen Euro ab – darunter eine Lebensversicherung über eine Million Euro und eine Unfallversicherung über 500.000 Euro, die sie bei Allianz und AXA abschloss.
Am Tag der Tat betäubte sie ihren Mann, zündete in ihrem Haus an mehreren Stellen Feuer und ließ ihn an den Rauchgasen ersticken. Die Ermittler bestätigten später, dass ihr einziges Motiv die Auszahlung der Versicherungssumme war.
Das Urteil wurde in der Berufung bestätigt. Das Gericht lehnte eine mögliche Entlassung nach 15 Jahren ab und verwies auf die besondere Grausamkeit der Tat.
Die Verurteilte wird lebenslang ohne Aussicht auf Bewährung in Haft bleiben. Der Fall betrifft zwei große Versicherungskonzerne und einen kaltblütigen Versuch, durch Mord Profit zu schlagen. Das Strafmaß spiegelt die Schwere der Tat und die skrupellose Planung wider.