04 May 2026, 06:03

Fränkisches Derby endet friedlich trotz kleinerer Fan-Ausschreitungen

Ein Fußballspiel im Gange mit Spielern auf dem Boden in Sportbekleidung und Helmen, aus der Perspektive der Tribüne betrachtet.

Fränkisches Derby endet friedlich trotz kleinerer Fan-Ausschreitungen

Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete mit einem 1:1-Unentschieden vor ausverkauftem Haus im Fürther Ronhof-Stadion. Abseits des Platzes sorgte die Polizei dafür, dass die rivalisierenden Fangruppen getrennt blieben, sodass der Spieltag trotz kleinerer Zwischenfälle weitgehend reibungslos verlief.

Rund 3.500 Nürnberger Fans reisten nach Fürth an, wo das Stadion mit über 16.000 Zuschauern komplett ausverkauft war. Etwa 1.000 Gästeanhänger wurden von der Polizei direkt zum Gästeblock begleitet, um Kontakte zwischen den verfeindeten Lagern zu vermeiden.

Hunderte Beamte sicherten während des gesamten Tages eine strikte räumliche Trennung der beiden Fangruppen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Es gab nur vereinzelte Auseinandersetzungen. Acht Personen aus den gegnerischen Lagern waren in kleinere Handgreiflichkeiten in der Nähe des Stadions verwickelt.

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Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als friedlich. Zwar hielten sich die meisten Fans an die Anweisungen, doch die Behörden verzeichneten eine geringe Zahl von Verstößen – darunter Beleidigungen von Polizisten und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Schwere Vorfälle blieben jedoch aus.

Das Spiel verlief dank einer starken Polizeipräsenz und klarer Trennung der Fangruppen weitgehend ohne größere Störungen. Mit nur geringfügigen Vorfällen in den Akten endete das Derby wie geplant und ermöglichte den Fans, sich auf das 1:1-Ergebnis zu konzentrieren.

Quelle