09 January 2026, 04:05

FGK Clinical Research plant trotz Marktkrise Expansion bis 2026 mit KI und neuen Standorten

Eine Illustration mit Planeten, einer Maschine und Text in einem Artikel-Layout.

FGK Clinical Research plant trotz Marktkrise Expansion bis 2026 mit KI und neuen Standorten

FGK Clinical Research GmbH plant weiteres Wachstum bis 2026 – trotz herausforderndem Marktumfeld

Trotz schwieriger Marktbedingungen strebt die FGK Clinical Research GmbH bis 2026 eine weitere Expansion an. Das Unternehmen erwartet, seine Aktivitäten in Europa und den USA auszubauen, wobei mindestens ein neuer Standort in Europa entstehen soll. Technologische Fortschritte – insbesondere durch Künstliche Intelligenz (KI) und Echtwelt-Daten – werden in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle in klinischen Studien spielen.

Die Onkologie bleibt zwar der zentrale Schwerpunkt von FGK, doch gewinnen andere Bereiche zunehmend an Bedeutung. Dazu zählen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, kardiovaskuläre Erkrankungen, Gastroenterologie, Dermatologie sowie seltene Krankheiten, die mittlerweile zu den zentralen Arbeitsfeldern des Unternehmens gehören.

Europa stärkt seine Position in der Biotechnologie – FGK setzt auf Expansion in Europa und den USA Europa arbeitet daran, seine Stellung in der Biotech-Branche zu festigen, was die Aussichten für die Region optimistischer stimmt. Martin Krauss, Geschäftsführer von FGK, sieht Europa und die USA als Haupttreiber für das geplante Wachstum. Das ursprünglich europäische Unternehmen, das mittlerweile auch in den USA präsent ist, will in beiden Märkten weiterwachsen. Bis 2026 soll mindestens ein zusätzlicher Standort in Europa hinzukommen.

Die USA bleiben ein zentraler Wachstumsmarkt für FGK, während China und die gesamte APAC-Region an Bedeutung gewinnen. Bis 2026 wird die Technologie klinische Studien noch stärker prägen als heute. KI könnte die Planung und Durchführung von Studien revolutionieren – allerdings wird die Verbreitung je nach Region und Unternehmen unterschiedlich schnell voranschreiten.

Hybride Studienmodelle und digitale Tools auf dem Vormarsch Immer häufiger kommen hybride Studienmodelle zum Einsatz, die traditionelle Methoden mit digitalen Lösungen kombinieren. Elektronisch erfasste Patientendaten, etwa über Wearables und andere Geräte, werden zur Normalität. Auch Echtwelt-Daten und -Evidenzen gewinnen an Gewicht, möglicherweise unterstützt durch KI-generierte synthetische Patientendaten, um die Forschungseffizienz zu steigern.

FGK setzt in seinen Wachstumsplänen auf neue Standorte in Europa und einen stärkeren Fokus auf technologisch getriebene Studien. Die Expansion des Unternehmens spiegelt branchenweite Trends wider: KI, Echtwelt-Daten und hybride Modelle verändern die klinische Forschung grundlegend. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, die Effizienz und die Ergebnisse in der Arzneimittelentwicklung bis 2026 deutlich zu verbessern.