FDP-Plakat zeigt verstorbenen Stadtrat – peinlicher Wahlkampf-Pannenfall in Fürth
Leon SchröderFDP-Plakat zeigt verstorbenen Stadtrat – peinlicher Wahlkampf-Pannenfall in Fürth
Ein Wahlplakat in Fürth hat für Aufsehen gesorgt, weil es einen verstorbenen ehemaligen Stadtrat zeigt. Kurt-Georg Strattner, der 2016 verstarb, tauchte nach starkem Schneefall auf einem FDP-Wahlplakat auf. Die politische Partei hat das Plakat inzwischen entfernt und sich für mögliche Verstimmungen entschuldigt.
Im Vorfeld der bayerischen Kommunalwahlen, die für den 8. März 2026 angesetzt sind, hängen bereits Wahlplakate in der gesamten Region. Bei der Abstimmung geht es um die Besetzung von Bürgermeister- und Landratsämtern.
Die Fürther FDP erklärte, das alte Plakat könnte durch die Praxis, Plakatrahmen aus Nachhaltigkeitsgründen wiederzuverwenden, wieder zum Vorschein geworden sein. Denkbar sei auch Vandalismus, bei dem jemand das veraltete Material bewusst freigelegt habe. Das Design des Plakats mit dem alten FDP-Logo – das 2015 abgelöst wurde – bestätigte sein hohes Alter.
Auf öffentliche Kritik hin gab die politische Partei eine Stellungnahme ab und bedauerte den Vorfall. Man habe Strattners Vermächtnis ehren, aber niemanden verletzen wollen, hieß es darin. Das Plakat wurde umgehend nach Bekanntwerden des Problems abgehängt.
Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bemühungen der FDP, Plakate zu recyceln, wobei die Partei betont, dass keine Absicht bestand, Anstoß zu erregen. Da die Wahlen noch zwei Jahre entfernt sind, bleiben Wahlkampfmaterialien in ganz Bayern sichtbar. Die Partei wird voraussichtlich ihre Abläufe überprüfen, um ähnliche Situationen künftig zu vermeiden.