17 February 2026, 22:04

FC Bayern zahlt 70.000 Euro Strafe für Pyro-Chaos seiner Fans

Ein Fußballspieler sitzt neben einem Schiedsrichter auf dem Boden, beide in Sportkleidung, mit Stadiontafeln und Stühlen im Hintergrund.

FC Bayern zahlt 70.000 Euro Strafe für Pyro-Chaos seiner Fans

FC Bayern München muss 70.000 Euro Strafe für Pyrotechnik-Vorfälle zahlen

Der Rekordmeister wurde wegen zweier getrennter Vorfälle von Fan-Ausschreitungen mit Pyrotechnik zur Kasse gebeten. Die Geldstrafen folgen auf das Zünden von Bengalos durch Anhänger bei Spielen gegen Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Heidenheim. Beide Entscheidungen sind nun rechtskräftig.

Der erste Vorfall ereignete sich beim Spiel gegen den 1. FC Heidenheim, als Bayern-Fans mindestens 15 pyrotechnische Gegenstände abbrannten. Dies führte zu einer Strafe in Höhe von 18.750 Euro, von der bis zu 6.250 Euro für Sicherheitsmaßnahmen oder Gewaltpräventionsprogramme verwendet werden dürfen.

Beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach spitzte sich die Lage weiter zu: Hier zündeten Anhänger mindestens 50 Pyrotechnik-Körper, woraufhin ein Bußgeld von 50.000 Euro verhängt wurde. Davon können 16.500 Euro in Sicherheitsvorkehrungen oder die Bekämpfung von Gewalt fließen.

Bayern ist nicht der einzige Verein, der mit solchen Konsequenzen konfrontiert wird. Auch 2025 wurden Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln wegen ähnlicher Verstöße zur Rechenschaft gezogen. Mönchengladbach musste am 8. November eine Strafe von 75.000 Euro zahlen, während Köln mit 98.500 Euro belastet wurde.

Die Sanktionen unterstreichen die harte Linie des DFB im Umgang mit Pyrotechnik in Stadien. Der FC Bayern ist nun verpflichtet, einen Teil der Strafgelder in Sicherheitsmaßnahmen zu investieren. Die Urteile sind ein weiteres Signal im Kampf gegen Fehlverhalten von Fans im deutschen Fußball.