FC Bayern jagt Inter-Mailands Abwehrjuwel – doch der Preis könnte zum Stolperstein werden
Mia KochFC Bayern jagt Inter-Mailands Abwehrjuwel – doch der Preis könnte zum Stolperstein werden
FC Bayern München will seine Innenverteidigung verstärken – und hat dabei Yann Aurel Bisseck von Inter Mailand ins Visier genommen. Der 23-Jährige hat sich nach einer Verletzungspause in der Serie A zurückgemeldet und überzeugt mit starken Leistungen. Ein Transfer könnte jedoch teuer werden, da sein Vertrag noch bis 2029 läuft.
Bisseck hat sich bei Inter als Stammkraft etabliert und glänzt durch seine körperliche Präsenz sowie defensive Stabilität. Besonders seine jüngsten Auftritte – darunter ein Kurzeinsatz beim Coppa-Italia-Sieg gegen Torino – haben die Bayern-Verantwortlichen aufmerksam werden lassen. Der Rekordmeister sieht in ihm eine mögliche langfristige Lösung an der Seite von Dayot Upamecano und Jonathan Tah.
Sportdirektor Max Eberl zeigt sich offen für eine Verpflichtung. Auch ehemalige Nationalspieler wie Michael Ballack und Toni Kroos sprechen sich für Bisseck aus. Ballack bezeichnet ihn als "wichtiges Puzzleteil für die Verjüngung des Kaders", während Kroos seine dominante Spielweise lobt: "Gegen ihn will man in Zweikämpfen nicht antreten."
Ein Wechsel nach München könnte Bissecks Chancen in der deutschen Nationalmannschaft zusätzlich stärken. Bundestrainer Julian Nagelsmann, der den FC Bayern bereits coachte, dürfte ein Interesse daran haben, ihn in die Defensive zu integrieren. Doch Inter Mailands klare Vertragsposition lässt erwarten, dass Verhandlungen zäh werden dürften.
Bissecks mögliche Verpflichtung würde die Abwehr des FC Bayern flexibler machen – besonders vor dem Hintergrund gelegentlicher Schwächen von Min-jae Kim. Zwar ist Upamecanos Position durch seine Vertragsverlängerung gesichert, doch der Klub bleibt weiter aktiv auf dem Transfermarkt. Ob es zu einer Einigung kommt, hängt nun von den Gesprächen zwischen Bayern und Inter ab.