FC Bayern bleibt unangefochten – das Ende einer Ära mit Javier Martínez
Leon SchröderFC Bayern bleibt unangefochten – das Ende einer Ära mit Javier Martínez
FC Bayern München bleibt das Maß aller Dinge im deutschen Fußball. Bei den Buchmachern gilt der Rekordmeister mit einer Quote von 1,10 als klarer Favorit für den Titel in der Bundesliga-Saison 2020/21. Seine Vorherrschaft ist seit dem Wechsel von Javier Martínez im Jahr 2012 ungebrochen.
Martínez wechselte 2012 zu den Bayern und avancierte schnell zu einer Schlüsselfigur. Als erster spanischer Spieler in der Vereinsgeschichte schrieb er Geschichte und ist mittlerweile der diensterfahrenste Spanier des Clubs. Sein Vertrag läuft nun zum Ende der Saison 2020/21 aus.
In seiner Zeit bei den Münchnern hat Martínez beeindruckende Erfolge gefeiert: Allein in der Bundesliga bestritt er 150 Partien für den Verein. Hinzu kommen rund 100 Einsätze im DFB-Pokal und in der Champions League – insgesamt etwa 250 Pflichtspiele.
Doch nicht nur auf Vereinsebene glänzte Martínez: Für die spanische Nationalmannschaft absolvierte er 18 Länderspiele und stand bei der WM 2010 sowie der EM 2012 auf dem Platz. Seit seinem Wechsel gewann der FC Bayern, dessen Kader mit aktuellen und ehemaligen Weltmeistern gespickt ist, jede deutsche Meisterschaft.
Die Vorherrschaft der Bayern in der Bundesliga bleibt unangefochten – und Martínez’ Beitrag dazu war sowohl national als auch international von großer Bedeutung. Sein Abschied am Saisonende markiert das Ende eines prägenden Kapitels für den Verein.






