26 January 2026, 14:09

Evi Sachenbacher-Stehle: Warum ihre Kinder lieber Ski fahren als auf Bildschirme starren

Kinder beim Skifahren vor einem Spielplatz im Vordergrund, mit drei Kindern und zwei Stühlen in der Mitte und Gebäuden, Bäumen, Bänken, Pfosten und einem Basketballfeld im Hintergrund.

Evi Sachenbacher-Stehle: Warum ihre Kinder lieber Ski fahren als auf Bildschirme starren

Doppelte Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle sorgt mit ihrer Erziehungsphilosophie für Diskussionen

Die ehemalige Biathletin und zweifache Olympische Goldmedaillengewinnerin setzt auf Skifahren statt Bildschirmzeit für Kinder – ein Ansatz, der sowohl Bewunderung als auch Kritik wegen seiner Umsetzbarkeit und Kosten hervorruft.

Sachenbacher-Stehle wuchs im Allgäu auf und baute eine beeindruckende Karriere im Wintersport auf: fünf olympische Medaillen, sechs WM-Podestplätze und elf Weltcup-Siege, bevor sie zum Biathlon wechselte. Nach ihrem Rücktritt 2014 ließ sie sich mit ihrer Familie in Oberstdorf nieder.

Heute erzieht sie ihre beiden Töchter Mina und Greta mit derselben Leidenschaft für den Skisport, die auch ihre eigene Kindheit prägte. Die Familie betreibt Ferienwohnungen, während ihr Mann eine örtliche Skischule leitet. Für Sachenbacher-Stehle ist Skifahren mehr als nur Sport – es ist eine Möglichkeit, Kinder aktiv und im Freien zu beschäftigen. Kritiker halten ihren Ansatz für unrealistisch, da viele Familien sich die Kosten und den Zugang zu Pisten nicht leisten können. Dennoch bleibt sie überzeugt: Skifahren fördere einen gesünderen Lebensstil als stundenlanges Starren auf Bildschirme.

Die Debatte um ihren Erziehungsstil spiegelt unterschiedliche Auffassungen über Kindererziehung und Outdoor-Aktivitäten wider. Für ihre Familie ist der Skisport fester Bestandteil des Alltags und eine Alternative zur digitalen Unterhaltung. Während immer mehr Eltern die Vorteile einer so aktiven Erziehung abwägen, bleibt die Diskussion aktuell.