EU-Führerschein-Umtausch: Diese Fristen müssen alte Papierdokumente jetzt beachten
Mia KochEU-Führerschein-Umtausch: Diese Fristen müssen alte Papierdokumente jetzt beachten
Führerscheine im Papierformat vor 1999 müssen in der EU bald ausgetauscht werden
Die neue, kreditkartenförmige Version wird verpflichtend – für viele Fahrer rücken die Fristen näher. Die Behörden in Aschaffenburg haben die Schritte für einen reibungslosen Übergang dargelegt.
Die EU-Regelung betrifft alle Papierführerscheine, die vor dem 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden. Jeder Fahrer muss bis spätestens 19. Januar 2033 auf das neue Format umsteigen. Wer jedoch 1971 oder später geboren wurde, hat bereits eine frühere Frist: den 19. Januar 2025. Wer diese nicht einhält, riskiert bei Verkehrskontrollen Probleme.
Der Umtausch selbst ist unkompliziert und erfordert keinen persönlichen Besuch. Antragsteller können die Unterlagen per Post einreichen, darunter eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses, ein biometrisches Passfoto sowie den ursprünglichen Papierführerschein. Wurde der alte Schein nicht in Aschaffenburg ausgestellt, ist zusätzlich eine beglaubigte Kopie der ursprünglichen Behörde nötig.
Die meisten Fahrer müssen keine Prüfungen oder ärztlichen Untersuchungen ablegen, allerdings können Lkw- und Busfahrer zusätzliche Nachweise benötigen. Die Kosten für den neuen Führerschein belaufen sich auf bis zu 30,30 Euro, inklusive Zustellung per Einschreiben. Um Engpässe zu vermeiden, wird der Umtausch gestaffelt nach Geburtsjahren vorgenommen.
Die neuen Führerscheine gelten 15 Jahre lang. Fahrer sollten ihre Frist einhalten, um Komplikationen zu vermeiden. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, alle erforderlichen Unterlagen vollständig einzureichen, um Verzögerungen zu verhindern.






