17 April 2026, 16:06

Erdinger Restaurant zahlt 12.000 Euro Strafe für illegale Beschäftigung

HZA-LA: Illegale Aufenthaltsermittlung während Kontrollen - Landshut Zollfinanzkontrolle erfolgreich

Erdinger Restaurant zahlt 12.000 Euro Strafe für illegale Beschäftigung

Ein asiatisches Restaurant in Erding ist wegen wiederholter Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht in rechtliche Schwierigkeiten geraten. Kontrollen des Hauptzollamts Landshut deckten mehrfach Verstöße auf, die zu Geldstrafen und einer Festnahme führten.

Bei der ersten Kontrolle im April 2023 stellten Beamte fest, dass zwei Staatsbürger aus Asien ohne gültige Arbeitserlaubnis im Restaurant beschäftigt waren. Ihre Pässe und Aufenthaltstitel aus anderen EU-Ländern berechtigten sie lediglich zu Kurzaufenthalten – maximal 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen.

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Ein weiterer Besuch im Juni 2023 brachte zusätzliche Verstöße ans Licht: Drei weitere asiatische Staatsbürger hielten sich illegal in Deutschland auf, da ihnen die erforderlichen Aufenthaltstitel fehlten.

Im August 2023 kehrte die Behörde zur Vollstreckung eines Beschlusses zurück. Mehrere Personen versuchten, vom Ort des Geschehens zu fliehen, doch der Restaurantbesitzer wurde vorläufig festgenommen. Das Gericht verhängte später eine Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt. Der Strafbefehl des Amtsgerichts Erding ist mittlerweile rechtskräftig.

Der Fall endete mit einer bestätigten Strafe gegen den Restaurantinhaber. Die wiederholten Kontrollen legten anhaltende Verstöße gegen Einwanderungs- und Arbeitsgesetze offen. Die Behörden haben Durchsetzungsmaßnahmen ergriffen, um die Rechtsverletzungen zu ahnden.

Quelle