Energieeffizienz-Experten: Wie das zentrale Verzeichnis Qualität und Förderungen sichert
Mia KochEnergieeffizienz-Experten: Wie das zentrale Verzeichnis Qualität und Förderungen sichert
Das Verzeichnis der Energieeffizienz-Experten wurde 2011 als gemeinsame Initiative führender deutscher Institutionen eingeführt. Entwickelt wurde es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe. Die Plattform dient als zentrales Register für zertifizierte Fachleute in diesem Bereich.
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ist für die Betreuung des Verzeichnisses verantwortlich und treibt dessen Weiterentwicklung voran. Sie legt bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für Energieeffizienz-Experten fest und sorgt so für eine gleichbleibende Qualität der Leistungen der gelisteten Fachkräfte.
Das Verzeichnis informiert zudem über die Vorteile für Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen, die auf registrierte Experten zurückgreifen. Der Zugang zu staatlichen Förderprogrammen ist dabei ausschließlich jenen vorbehalten, die die Zertifizierungskriterien des Verzeichnisses erfüllen. Es werden die Anforderungen für die Aufnahme sowie das Verfahren zur Verlängerung der Eintragung für Experten erläutert.
2023 schloss sich das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen der Initiative an. Seither fällt die Förderung von Neubauprojekten in dessen Zuständigkeit.
Das Verzeichnis bleibt eine zentrale Anlaufstelle, um hohe Standards in der Energieeffizienzarbeit zu gewährleisten. Es bietet klare Richtlinien für Fachleute und unterstützt Auftraggeber bei der Beantragung finanzieller Förderung. Das System entwickelt sich kontinuierlich weiter – auch durch die Einbindung weiterer staatlicher Stellen.
