Dreitägiges Fasten pro Woche schlägt klassische Diäten bei der Gewichtsabnahme
Leon SchröderDreitägiges Fasten pro Woche schlägt klassische Diäten bei der Gewichtsabnahme
Eine neue Studie legt nahe, dass dreitägiges Fasten pro Woche zu einer besseren Gewichtsabnahme führt als tägliche Kalorienreduktion. Die im Annals of Internal Medicine veröffentlichte Untersuchung begleitete 165 übergewichtige oder fettleibige Erwachsene über ein Jahr. Die Ergebnisse unterstreichen, dass intermittierendes Fasten eine praktikable Alternative zu herkömmlichen Diäten darstellt.
Für die Studie wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe hielt sich an eine tägliche kalorienreduzierte Ernährung, während die andere an drei Tagen pro Woche fastete – bekannt als die 4:3-Gruppe. An den Fastentagen reduzierte diese Gruppe ihre Energiezufuhr um 80 %.
Beide Gruppen erhielten verhaltenstherapeutische Unterstützung, kostenlose Fitnessstudio-Mitgliedschaften und wurden dazu ermutigt, sich mindestens 300 Minuten pro Woche zu bewegen. Nach einem Jahr hatte die Fastengruppe im Durchschnitt 7,7 Kilogramm (17 Pfund) abgenommen, was 7,6 % ihres Körpergewichts entspricht.
Die Forscher stellten fest, dass intermittierendes Fasten möglicherweise leichter durchzuhalten ist. Im Gegensatz zur täglichen Kalorienzählung ermöglicht es normales Essen an den Nicht-Fastentagen. Die Abbrecherquote in der Fastengruppe lag bei knapp unter 20 %, was darauf hindeutet, dass die Methode für die meisten Teilnehmer gut umsetzbar war.
Die Ergebnisse positionieren intermittierendes Fasten als nachhaltige Strategie zur Gewichtsabnahme. Die Teilnehmer der 4:3-Gruppe erzielten deutliche Gewichtsverluste, ohne ständig auf Nahrung verzichten zu müssen. Die Studie trägt zu den wachsenden Belegen bei, dass strukturiertes Fasten ein wirksamer langfristiger Ansatz sein kann.






