Dorothee Bär erhält Orden gegen den tierischen Ernst für politischen Humor
Leon SchröderDorothee Bär erhält den 'Orden wider den tierischen Ernst' - Dorothee Bär erhält Orden gegen den tierischen Ernst für politischen Humor
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erhält in Aachen den Orden gegen den tierischen Ernst. Die von der Alemannia Aachen verliehene Auszeichnung ehrt ihren humorvollen Umgang mit der Politik. Zu den früheren Preisträgern zählen die Bundeskanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt sowie der aktuelle Kanzler Friedrich Merz. Die Verleihung findet am Samstagabend in Aachen statt. Inge Bell hielt die Laudatio und lobte Bärs markanten Witz als zentrales Element ihres politischen Stils. Die Alemannia Aachen beschrieb ihren Humor als persönliche Eigenschaft und zugleich als bewusste Kommunikationsstrategie. Auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wird bei der Veranstaltung sprechen und damit die Tradition hochkarätiger Ehrungen fortsetzen. Bär ist die 76. Preisträgerin und reiht sich damit in den Kreis herausragender Politiker ein, die Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit verbinden. Für Bär selbst sei die Auszeichnung ein besonderer Moment, betonte sie. Sie hob hervor, dass der Preis Menschlichkeit und Humor in den Vordergrund stelle – Werte, die sie für das öffentliche Leben als unverzichtbar erachtet. Der Orden gegen den tierischen Ernst würdigt Persönlichkeiten, die ihrem Amt Wärme und Esprit verleihen. Bärs Aufnahme folgt einer langen Tradition, in der Politiker von Adenauer bis Merz für diese Balance ausgezeichnet wurden. Die Veranstaltung unterstreicht, wie fest der Humor in der deutschen politischen Kultur verankert ist.