14 January 2026, 19:15

Doppelte Fahndung in Regensburg: Sexuelle Übergriffe auf Frauen bleiben ungesühnt

Eine Schwarz-Weiß-Illustration eines Mannes in Anzug und Hut, der von einem Polizeibeamten eskortiert wird, mit einer Wand und einer Tür im Hintergrund. Unten steht der Text "Un crime avait été commis à nantes".

Polizei sucht Zeugen nach sexueller Belästigung - Doppelte Fahndung in Regensburg: Sexuelle Übergriffe auf Frauen bleiben ungesühnt

Die Polizei in Regensburg fahndet nach mehreren Tätern, die Anfang Januar eine 43-jährige Frau im Stadtzentrum angegriffen haben. Bei dem Vorfall, bei dem es sich um einen versuchten sexuellen Übergriff handelte, haben die Ermittler trotz DNA-Analysen und Zeugenbeschreibungen bisher kaum verwertbare Spuren.

Der Angriff ereignete sich am 6. Januar 2026 in der Nähe des Arcaden-Stegs. Das Opfer, eine 43-jährige Frau, wurde festgehalten und ins Gesicht geschlagen, wehrte sich jedoch. Durch ihre Gegenwehr erlitt einer der Angreifer eine Gesichtsverletzung, woraufhin beide Männer flohen.

Die beiden Täter werden als etwa 30 Jahre alt, schlank und nordafrikanischen Erscheinungsbilds beschrieben. Einer trug einen kurzen, dichten schwarzen Bart, und beide sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent. Die am Tatort gesicherte DNA ergab keine Übereinstimmung mit den zunächst verdächtigten Personen, die mittlerweile aus den Ermittlungen ausgeschlossen wurden.

In einem separaten, aber ähnlichen Fall wurde am selben Tag gegen 14:15 Uhr eine junge Frau in einem Regionalexpress von Amberg nach Regensburg sexuell belästigt. Der Täter, ein etwa 40-jähriger Mann, entblößte sich, manipulierte an seinen Genitalien und machte anzügliche Gesten, bevor er über den Arcaden-Steg flüchtete. Er wird als 170 cm groß, von normaler Statur, mit braunen Haaren, Brillenträger und bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke, blauschwarzen Adidas-Sporthose und weißen Turnschuhen beschrieben. Zudem wurde er zuletzt mit einem blau-weißen Fahrrad gesehen. Die Behörden konnten bisher keine der gesuchten Personen identifizieren.

Um die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung zu fördern, hat die Polizei eine Belohnung von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung und Verurteilung der Täter führen.

Die Ermittlungen dauern an, und die Identität der Tatverdächtigen ist weiterhin ungeklärt. Die Polizei bittet weiterhin Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen, sich zu melden. Die Belohnung soll als Anreiz dienen, um Details zu erhalten, die zur Überführung der Verantwortlichen beitragen können.