„Die singende Revolution“: Wie Kunst in Fürth an baltische Freiheit erinnert
Greta Klein„Die singende Revolution“: Wie Kunst in Fürth an baltische Freiheit erinnert
„Die singende Revolution“ – Neue Ausstellung in Fürth ab Januar 2026
Im Januar 2026 eröffnet im kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz die Ausstellung „Die singende Revolution“ der Künstlerin Gesa Will. Ihre Arbeiten setzen sich mit zivilem Widerstand und Pazifismus auseinander und lassen sich von den baltischen Unabhängigkeitsbewegungen der späten 1980er-Jahre inspirieren. Das Begleitprogramm umfasst Lesungen, Livemusik und Angebote für Schulklassen – der Eintritt ist durchgehend kostenfrei.
Die Schau ist vom 8. bis 19. Januar 2026 zu sehen. Im Mittelpunkt stehen kleine Tonfiguren, die jeweils Freiheit und gewaltfreien kollektiven Widerstand symbolisieren. Thematisch knüpft die Ausstellung an die baltische Menschenkette vom 23. August 1989 an, als sich zwei Millionen Menschen in Estland, Lettland und Litauen Hand in Hand verbanden.
Die Eröffnung findet am Donnerstag, 8. Januar, um 19 Uhr statt, begleitet von musikalischen Beiträgen von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar liest der Autor Leonhard F. Seidl aus seinen Werken, und am 20. Januar erwartet Schulklassen eine besondere Erzählstunde mit Texten von Wolfgang Borchert, die die Themen der Ausstellung aufgreifen. Ermöglicht wird das kostenfreie Programm durch die Unterstützung der Evangelischen Siedlungswerks und des Theatervereins Fürth.
Gesa Wills „Die singende Revolution“ verbindet Kunst, Geschichte und gesellschaftliches Engagement. Mit visuellen Werken, Live-Veranstaltungen und pädagogischen Formaten rückt die Ausstellung die Kraft friedlichen Protests in den Fokus – und das bei freiem Eintritt über die gesamten zwölf Tage.