Deutschlandticket wird 2025 teurer – doch warum steigt der Preis auf 63 Euro?

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Ein Sportwagen mit der Nummer 88 darauf, mit einer Straße im Hintergrund.

Deutschland-Ticket wieder teurer - und ab 2027? - Deutschlandticket wird 2025 teurer – doch warum steigt der Preis auf 63 Euro?

Preis des Deutschlandtickets steigt zu Jahresbeginn auf 63 Euro

Zum Start des kommenden Jahres erhöht sich der Preis des Deutschlandtickets von 58 auf 63 Euro pro Monat. Diese Anpassung erfolgt, während Bund und Länder die Finanzierung des bundesweiten Nahverkehrstickets bis 2030 verlängern. Doch die Erhöhung stößt bereits jetzt auf Kritik bei Verbraucherschützern – einige Fahrgäste drohen sogar mit der Kündigung ihrer Abos.

Die aktuelle Preisanpassung folgt anhaltenden finanziellen Problemen der Verkehrsbetriebe. Das als günstige Alternative zu Regionaltickets eingeführte Deutschlandticket hat bei vielen Anbietern zu Einnahmeausfällen geführt. Um dies auszugleichen, bestätigten die Verantwortlichen, dass eine weitere Erhöhung aufgrund steigender Personalkosten, Energiekosten und betrieblicher Ausgaben unvermeidbar sei.

Ab 2027: Preis orientiert sich an Kostenindex Ab 2027 wird der Preis des Tickets nicht mehr politisch festgesetzt, sondern an einen Index gekoppelt, der die tatsächliche Kostenentwicklung abbildet. Dieser Index berücksichtigt Personalaufwendungen, Energiepreise und die allgemeine Inflation, um die langfristige Finanzierbarkeit des Systems zu sichern. Bayerns Verkehrsminister Michael Bernreiter betonte, der neue Ansatz ermögliche eine transparente Weitergabe der Kosten ohne überflüssige Bürokratie. Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verkehrsverbunds VDV, forderte, der Index müsse die finanziellen Belastungen der Betriebe und Kommunen realistisch widerspiegeln. Die genaue Berechnungsformel steht jedoch noch nicht fest – sie soll auf der Verkehrsministerkonferenz im Frühling 2026 finalisiert werden.

Gleichzeitig prüfen die Verantwortlichen Maßnahmen, um die Attraktivität des Tickets zu steigern, etwa durch bezuschusste Jobtickets, die Arbeitgeber anbieten. Unternehmen könnten sich an solchen Modellen beteiligen, mit der Zusicherung einer stabilen Förderung bis mindestens 2030. Trotz der Preiserhöhung bleibt das Deutschlandticket beliebt: Ende Oktober zählte es rund 14,4 Millionen aktive Nutzer:innen. Die Behörden streben an, diese Zahl in den kommenden Jahren auf 16 bis 17 Millionen zu erhöhen. Dennoch hat die jüngste Erhöhung bereits zu Unmut geführt – 13 Prozent der aktuellen Kund:innen erwägen nach Inkrafttreten des neuen Preises die Kündigung.

Langfristige Finanzierung gesichert – doch die Erhöhung kommt nicht gut an Während die Umstellung auf einen indexbasierten Preis ab 2027 die Zukunft des Deutschlandtickets sichern soll, sorgt die unmittelbare Anhebung auf 63 Euro für Verärgerung bei manchen Fahrgästen. Der langfristige Finanzierungsdeal garantiert jedoch die Verfügbarkeit des Tickets für mindestens weitere sechs Jahre.

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