Deutschlands Skisprung-Team kämpft mit dramatischem Nachwuchsmangel vor Großereignissen

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Kinder beim Skifahren im Vordergrund eines Spielplatzes mit drei Kindern und zwei Stühlen in der Mitte und Gebäuden, Bäumen, Bänken, Pfosten und einem Basketballfeld im Hintergrund.

Deutschlands Skisprung-Team kämpft mit dramatischem Nachwuchsmangel vor Großereignissen

Deutschlands Skisprung-Team leidet unter Nachwuchsmangel – vor großen Wettbewerben wachsen die Sorgen

Vor den anstehenden Großereignissen kämpft Deutschlands Skisprung-Nationalmannschaft mit einem eklatanten Mangel an jungem Talent. Mit dem jüngsten Athleten im Alter von 25 Jahren mehren sich die Bedenken um die Zukunft des Sports im Land. Eine letzte Minute geänderte Olympische Regelung könnte kurzfristig Entlastung bringen, doch die tieferliegenden Probleme bleiben ungelöst.

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat mit Ben Beyer (21) einen jungen Springer für sein Weltcup-Debüt in Engelberg nominiert. Er rückt für Olympiasieger Andreas Wellinger in die Mannschaft nach, zu der auch Philipp Raimund, Felix Hoffmann, Pius Paschke und Luca Roth gehören. Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der das Team mit einer überalterten Mannschaft und begrenzten Nachwuchsperspektiven zu kämpfen hat.

Beim jüngsten Vier-Schanzen-Turnier erreichte kein deutscher Springer die Top fünf. Felix Hoffmann wurde Sechster, Philipp Raimund Achter. Ehemalige Stars wie Andreas Wellinger und Karl Geiger scheiterten hingegen bereits in der Qualifikation für die zweite Runde – ein deutlicher Leistungsabfall. Nationaltrainer Stefan Horngacher sieht zwar leichte Fortschritte, zweifelt aber daran, ob Veteranen wie Wellinger, Geiger und Paschke vor der Skiflug-WM noch einmal an alte Stärke anknüpfen können. Während Skispringen in Deutschland als Nischensport gilt, bringt Österreich kontinuierlich neuen Nachwuchs hervor. Wellinger selbst hat die Herausforderungen thematisiert, darunter lange Anreisezeiten zu Trainingsstätten und die hohen Kosten für die Ausrüstung. Sportdirektor Horst Hüttel räumte ein, dass die Nachwuchsförderung versagt habe und dringend verbessert werden müsse. Ohne frisches Talent erscheinen Deutschlands Aussichten für die Olympischen Winterspiele und darüber hinaus ungewiss.

Der DSV setzt nun Hoffnungen in das neue Olympische "Super-Team"-Format, um die Chancen zu erhöhen. Doch selbst mit dieser Regeländerung hängt die langfristige Lösung von einer Belebung der Nachwuchsarbeit ab. Ohne eine stärkere Basis im Breitensport dürften sich die Probleme des deutschen Skisprungs weiter verschärfen.

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