Continental glänzt mit Rekordzahlen – doch der Chef lehnt E-Auto-Vorgaben ab
Greta KleinContinental glänzt mit Rekordzahlen – doch der Chef lehnt E-Auto-Vorgaben ab
Continental verzeichnet starke Halbjahreszahlen
Der Zulieferer Continental hat für die erste Jahreshälfte starke finanzielle Ergebnisse vorgelegt. Der Umsatz des Unternehmens stieg um 10 Prozent auf 22 Milliarden Euro, während der Nettogewinn fast 1,5 Milliarden Euro erreichte. Gleichzeitig positionierte sich Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhart öffentlich gegen staatliche Vorgaben für Elektrofahrzeuge.
In den ersten sechs Monaten erzielte der Automotive-Zulieferer eine bereinigte EBIT-Marge von 10,7 Prozent. Für das gesamte Jahr wird ein Wert von über 10,5 Prozent erwartet. Die Gesamtumsätze für 2024 sollen voraussichtlich 44 Milliarden Euro übersteigen.
Digitale Produkte – darunter Elektronik, Software und Sensoren – machen derzeit 60 Prozent des Umsatzes aus. Dieser Anteil soll in den kommenden Jahren auf 70 Prozent steigen. Continental hält zudem einen Marktanteil von 15 Prozent im globalen Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen.
Das Unternehmen prognostiziert, dass der weltweite Markt für automatisierte Fahrtechnologien bis 2025 ein Volumen von über 30 Milliarden Euro erreichen wird. Trotz dieses Wachstums übt Degenhart Kritik an staatlich verordneten Elektroauto-Quoten und spricht sich gegen solche Regulierungen aus.
Continentals finanzielle Entwicklung zeigt ein stetiges Wachstum bei Umsatz und Rentabilität. Mit dem Fokus auf digitale und automatisierte Fahrtechnologien ist das Unternehmen gut für die weitere Expansion aufgestellt. Marktanteile und Umsatzprognosen unterstreichen die positive Zukunftsperspektive.






