Chemieunfall im Münchner Güterbahnhof löst Atemreizungen aus – Ursache unklar
Lotta SchneiderChemieunfall im Münchner Güterbahnhof löst Atemreizungen aus – Ursache unklar
Chemieunfall im Münchner Güterbahnhof führt zu Atemreizungen
Bei einem Chemikalienaustritt im Münchner Güterbahnhof kam es am Montag bei mehreren Personen zu Atemwegsreizungen. Rettungskräfte reagierten umgehend auf den Vorfall.
Ausgelöst wurde der Zwischenfall durch das Austreten einer chemischen Flüssigkeit innerhalb des Güterbahnhofs, wodurch sowohl Mitarbeiter als auch Besucher betroffen waren. Die Feuerwehr rückte mit 25 Einsatzfahrzeugen an und konnte das Leck innerhalb einer Stunde abdichten. Spezialisten prüften auf gefährliche Stoffe, fanden jedoch keine Belastung – die Umgebung wurde als sicher eingestuft.
Nach einer ersten Entwarnung wurde der Güterbahnhof wieder freigegeben. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen übernommen, um die genaue Ursache des Austritts zu klären. In einem separaten, nicht damit zusammenhängenden Vorfall meldeten zudem mehrere Personen in einem nahegelegenen Kulturzentrum Atemprobleme. Die Behörden bestätigten jedoch, dass von beiden Ereignissen keine Gefahr für die weitere Umgebung ausging.
Der Einsatz endete ohne schwere Verletzungen oder anhaltende Risiken. Alle evakuierten Personen konnten vor Ort bleiben, und der Güterverkehr wurde wieder aufgenommen. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände beider Vorfälle in München.