30 May 2026, 20:01

Bundespolizei stoppt Remigrations-Aktivisten Märkl vor Gipfel in Portugal

Deutsche Polizei hindert Remigrationsaktivisten daran, Flug nach Porto zu besteigen

Bundespolizei stoppt Remigrations-Aktivisten Märkl vor Gipfel in Portugal

Die deutsche Bundespolizei hat Maximilian Märkl, einen führenden Aktivisten der sogenannten „Remigrationsbewegung“, an der Ausreise gehindert. Das vorläufige Ausreiseverbot verhindert seine Teilnahme am „Remigration Summit 2026“ in Porto, Portugal. Die Behörden begründeten den Schritt mit dem Schutz des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland.

Märkl, Sprecher der rechtsextremen „Identitären Bewegung Deutschland“ (IBD), wurde am Münchner Flughafen gestoppt, als er einen Flug nach Portugal antreten wollte. Der „Remigration Summit 2026“, der für den 30. Mai in Porto geplant ist, bringt nationalistische Aktivisten, Politiker und Intellektuelle zusammen, die sich für eine Politik der „Remigration“ einsetzen.

Das von der Bundespolizeiinspektion – und nicht von einem Gericht – verhängte Ausreiseverbot gilt bis Mitternacht des 30. Mai 2026. Die deutsche Polizei stuft die Propaganda für Remigration als „problematisch“ ein und bringt sie mit der Verschwörungstheorie vom „Großen Austausch“ in Verbindung. Die Behörden erklärten, die Maßnahme sei notwendig, um zu verhindern, dass Märkl das internationale Ansehen Deutschlands schädigt.

Unter „Remigration“ versteht man die umstrittene Idee, Migration rückgängig zu machen, indem nicht-europäische Migranten zur Ausreise aus Europa gedrängt oder gezwungen werden sollen. Der Gipfel in Porto soll Akteure zusammenbringen, die diese Agenda in ganz Europa vorantreiben.

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Das Verbot verhindert effektiv, dass Märkl in den kommenden zwölf Monaten an der Konferenz teilnehmen kann. Die deutschen Behörden haben deutlich gemacht, dass sie Remigrations-Rhetorik als Bedrohung für die öffentliche Ordnung und den Ruf der Nation betrachten. Die Entscheidung steht im Kontext der anhaltenden Bemühungen, rechtsextreme Bewegungen mit extremistischen Ideologien einzudämmen.

Quelle