30 June 2026, 12:04

BSW fordert AfD zu TV-Duellen vor Landtagswahlen in Ostdeutschland heraus

BSW schickt kuscheln Brief an AfD

BSW fordert AfD zu TV-Duellen vor Landtagswahlen in Ostdeutschland heraus

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) vor den anstehenden Landtagswahlen zu öffentlichen Debatten herausgefordert. Gleichzeitig forderte die Partei ein Ende der politischen Ausgrenzung der AfD bei parlamentarischen Entscheidungsprozessen. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern finden die Wahlen am 6. bzw. 20. September 2023 statt.

Das BSW schlug zwei offene Diskussionsrunden vor – eine in Magdeburg, eine weitere in Schwerin. Dabei sollten die AfD-Vorsitzende Alice Weidel und die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht auf großen öffentlichen Plätzen im Osten des Landes aufeinandertreffen.

Die Partei betonte, dass dies keinesfalls eine Koalition mit der AfD bedeute. Stattdessen strebe man an, die AfD durch wechselnde Mehrheiten in Regierungsverantwortung einzubinden. Zudem forderte das BSW „überparteiliche Ministerpräsidenten“, die mit solchen Mehrheiten in beiden Landesparlamenten zusammenarbeiten könnten.

Wagenknecht kritisierte die begrenzte Medienpräsenz ihrer Partei in den öffentlich-rechtlichen Sendern. Sowohl das BSW als auch die AfD sähen sich Angriffe aus dem politischen Mainstream ausgesetzt – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, so ihre Argumentation.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Debatten sind Teil der Wahlkampfstrategie des BSW für die bevorstehenden Wahlen. Die Partei will das politische Engagement in Ostdeutschland neu gestalten, indem sie die AfD in bestimmte Entscheidungsprozesse einbindet. Das vorgeschlagene Format würde einen direkten öffentlichen Austausch zwischen den beiden Parteivorsitzenden ermöglichen.

Quelle