Brandanschlag auf Wilhermsdorfer Pumptrack-Anlage: 12.000 Euro Schaden durch mutwillige Zerstörung
Lotta SchneiderBrandanschlag auf Wilhermsdorfer Pumptrack-Anlage: 12.000 Euro Schaden durch mutwillige Zerstörung
Beliebte Pumptrack-Anlage in Wilhermsdorf vorsätzlich in Brand gesetzt
Am 27. Januar 2026 wurde eine beliebte Pumptrack-Anlage in Wilhermsdorf mutwillig in Brand gesteckt. Das Feuer, das gegen 17:30 Uhr entdeckt wurde, verursachte einen Schaden von etwa 12.000 Euro. Die örtliche Feuerwehr konnte die Flammen zwar schnell unter Kontrolle bringen, doch der Vorfall wirft Fragen nach wiederholten Vandalismusfällen an dem Standort auf.
Unbekannte Täter hatten das Feuer durch runde Belüftungsöffnungen in der Konstruktion gelegt und die Anlage von innen in Brand gesetzt. Dies ist bereits der zweite gezielte Brandanschlag auf die Anlage – im Mai 2025 war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Die Pumptrack-Strecke ist Teil eines größeren Freizeit- und Naturerlebnisbereichs und war 2023 mit Gesamtbaukosten von 450.000 Euro eröffnet worden.
Das Projekt hatte zuvor 130.000 Euro aus dem EU-LEADER-Programm erhalten, wobei die Gesamtkosten zu diesem Zeitpunkt bei 320.000 Euro lagen. Als Reaktion auf den jüngsten Angriff prüft Bürgermeister Uwe Emmert nun technische Schutzmaßnahmen wie Videoüberwachung, um künftigen Vandalismus zu verhindern. Unterdessen haben lokale Unternehmen bereits finanzielle Unterstützung für die Reparaturkosten zugesagt.
Die Instandsetzungsarbeiten laufen bereits, und die Anlage soll im Frühjahr vollständig wiedereröffnet werden.
Der Brandanschlag zwingt die Gemeinde zu einer weiteren Reparaturrunde, doch die Pumptrack-Strecke bleibt auf Kurs für eine Wiedereröffnung im Frühjahr. Mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen in Planung hoffen die Behörden, weitere Schäden an der stark genutzten Anlage zu verhindern. Der Vorfall hat zudem den lokalen Zusammenhalt gestärkt, da sich Unternehmen bereit erklärt haben, die notwendigen Reparaturen mitzufinanzieren.