BMW unterbietet EU-Klimaziele 2025 – und erhöht Preise für Elektro-SUV iX3
Greta KleinBMW unterbietet EU-Klimaziele 2025 – und erhöht Preise für Elektro-SUV iX3
BMW hat seine Flottenemissionen unter die EU-Ziele für 2025 gesenkt und gleichzeitig den Absatz von Elektrofahrzeugen gesteigert. Dies gelang dem Konzern ohne Rückgriff auf Emissionspooling. Gleichzeitig stehen Anfang 2026 Führungswechsel in wichtigen Märkten an, darunter China und Deutschland.
Im Jahr 2025 reduzierte BMW seine durchschnittlichen CO₂-Emissionen auf 90,0 g/km und unterbot damit die EU-Vorgabe von 92,9 g/km. Dieser Erfolg wurde ohne die Nutzung von Emissionspooling erzielt – ein Verfahren, auf das einige Konkurrenten zurückgreifen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.
Die Marke verzeichnete zudem eine starke Nachfrage nach ihren Elektromodellen. Vollständig elektrische Fahrzeuge machten 2025 rund 26,3 % der BMW-Verkäufe in der EU aus. Besonders der iX3 ist für die aktuelle Produktionsserie nahezu ausverkauft – trotz einer Preiserhöhung.
Ab März 2026 steigt der Basispreis des iX3 in Deutschland auf 70.900 Euro. Die Auslieferungen des überarbeiteten Modells sollen im selben Monat beginnen.
Auch in der Führungsetage gibt es Veränderungen: Christian Ach, derzeit verantwortlich für den deutschen Markt von BMW, übernimmt am 1. April 2026 die Position des Präsidenten und CEO der BMW Group Region China. Seine Nachfolge in Deutschland tritt Tim Beltermann an, der die Rolle bereits im März 2026 übernimmt. Zeitgleich wird Maru Escobedo die Geschäftsführung für Lateinamerika übernehmen.
Die Reduzierung der Emissionen und das Wachstum im Elektrofahrzeugsegment unterstreichen BMWs Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit. Die bevorstehende Preisanpassung beim iX3 spiegelt das große Marktinteresse wider. Mit neuen Führungskräften in Schlüsselpositionen in China, Deutschland und Lateinamerika bereitet sich das Unternehmen auf eine weitere Expansion im Jahr 2026 vor.