BMW revolutioniert Logistik mit KI und Hochleistungsrechnern für mehr Effizienz
Greta KleinBMW revolutioniert Logistik mit KI und Hochleistungsrechnern für mehr Effizienz
BMW baut KI und Hochleistungsrechnen in der Logistik aus
Der Automobilkonzern setzt vermehrt auf fortschrittliche Industrie-4.0-Technologien, um die Effizienz seiner globalen Abläufe zu steigern. Dazu gehören Echtzeit-Verfolgung und 3D-Scans für die virtuelle Planung.
Das Unternehmen verfolgt bei seinen Pilotprojekten einen vierstufigen Ansatz: Beginnend mit dem Proof of Technology über den Proof of Concept bis hin zur Pilotphase und schließlich der Serienproduktion. Aktuell laufen solche Vorhaben an BMW-Standorten weltweit.
KI-Systeme sind mittlerweile in der Lage, Objekte zu erkennen und detaillierte 3D-Scans von Gebäuden und Werken zu erstellen. Dadurch wird eine virtuelle Layout-Planung möglich, bei der einzelne Elemente per Software angepasst oder entfernt werden können – was Umstrukturierungen deutlich vereinfacht.
In der Inbound-Logistik verzeichnet das System Connected Supply Chain (CSC) Lkw-Standorte in Echtzeit. Die Dimensionen sind gewaltig: Täglich werden 31 Millionen Teile bewegt, die 237.000 verschiedene Artikelnummern umfassen, bei einem jährlichen Transportvolumen von 86 Millionen Quadratmetern.
Um die Rechenleistung zu erhöhen, ersetzt BMW herkömmliche Industrie-PCs durch Hochleistungs-Grafikprozessoren. Dadurch steigt die Performance um etwa 2.000 FLOPS. Im vergangenen Jahr fertigte das Unternehmen 2.564.025 Fahrzeuge.
Die neuen Technologien sollen Logistik- und Produktionsprozesse optimieren. Mit KI-gestützten Lösungen und gestärkter Rechenkapazität erwartet BMW mehr Präzision und Effizienz in seinen Abläufen. Die Maßnahmen sind Teil der fortschreitenden digitalen Transformation des Konzerns.






