Betrunkener Fahrer flieht nach Unfall auf vereister Autobahn A9 in Bayern
Leon SchröderLeere Bierflaschen helfen Polizei bei Identifizierung von Fahrer nach Crash-Flucht - Betrunkener Fahrer flieht nach Unfall auf vereister Autobahn A9 in Bayern
Ein Mann ist auf der schneebedeckten Autobahn 9 in Bayern mit seinem Auto verunglückt und anschließend vom Unfallort geflohen. Die Rettungskräfte wurden durch das automatische Notrufsystem des Fahrzeugs alarmiert. Später entdeckte die Polizei in der Nähe des Wracks leere Bierflaschen, was den Verdacht auf Trunkenheit am Steuer verstärkte.
Der Unfall ereignete sich, als der Fahrer auf der vereisten Straße aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle verlor. Das Auto schleuderte und verursachte einen Schaden in Höhe von schätzungsweise 35.000 Euro. Statt am Unfallort zu bleiben, verschwand der Mann in einem nahegelegenen Feld.
Die Rettungskräfte trafen kurz nach der automatischen Alarmierung durch das Fahrzeug ein. Rettungssanitäter und Feuerwehrleute durchsuchten die Umgebung und fanden den Fahrer schließlich in der Nähe versteckt. Er wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Beamten stellten Alkoholgeruch sowie die weggeworfenen Bierflaschen am Unfallort fest. Eine Blutprobe wurde für weitere Untersuchungen entnommen. Bei zusätzlichen Überprüfungen stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß. Die Polizei hat Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten eingeleitet, darunter Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Identität des Mannes wurde nicht öffentlich bekannt gegeben.
Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer, unterlassener Hilfeleistung nach einem Unfall und Fahrens ohne Führerschein. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung werden die weiteren Schritte im Fall bestimmen. Die Ermittlungen der bayerischen Polizei laufen noch.