26 December 2025, 15:57

Betrunkener 19-Jähriger legt Münchner Hauptbahnhof lahm – 2,1 Promille im Blut

Zwei Männer sitzen in einem Abteil eines Zuges, hinter ihnen sitzt eine Gruppe von Menschen; eine Tür zwischen den Abteilen ist oben zu sehen, und ein Fenster ist auf der rechten Seite.

Betrunkener Mann stoppt Münchner Hauptbahnhof - Betrunkener 19-Jähriger legt Münchner Hauptbahnhof lahm – 2,1 Promille im Blut

19-Jähriger stört DB-Bahn-Verkehr am Münchner Hauptbahnhof – Alkoholpegel von 2,1 Promille

In der Nacht auf Montag hat ein 19-jähriger Mann den DB-Bahn-Verkehr am Münchner Hauptbahnhof lahmgelegt, nachdem er die Gleisanlagen betrat. Überwachungsaufnahmen bestätigten, dass er fast das gesamte Gleisareal durchquerte und mehrere Züge zu abrupten Bremsmanövern zwang. Später wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von 2,1 Promille festgestellt – deutlich über der gesetzlichen Grenze für Trunkenheit.

Der Vorfall begann, als der Mann auf Gleis 25 die Schienen betrat. Statt die Anlage sofort zu verlassen, setzte er seinen Weg durch den Bahnhof fort und stieg schließlich auf Gleis 5 wieder hinauf. Sein Verhalten löste Notbremsungen bei zwei bereits fahrenden Regionalzügen aus.

In der Folge wurde der gesamte Zugverkehr am Hauptbahnhof vorübergehend eingestellt. Elf weitere Züge hatten Verspätungen, während die Behörden die Lage unter Kontrolle brachten. Die Polizei nahm den Mann später fest; in offiziellen Berichten bleibt er namentlich ungenannt. Die Ermittler prüfen den Fall nun als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Durch seine extreme Alkoholisierung und rücksichtsloses Verhalten setzte der 19-Jährige während der nächtlichen Störung sowohl Fahrgäste als auch Personal einer Gefahr aus.

Erst nach seiner Entfernung von den Gleisen konnte der Bahnhof den Normalbetrieb wiederaufnehmen. Die Behörden werten den Vorfall weiterhin aus; dem Mann drohen mögliche rechtliche Konsequenzen. Die durch die Zwangspause verursachten Verspätungen betrafen Hunderte von Reisenden, die in jener Nacht durch München unterwegs waren.