Berliner Startup Tokenize.it revolutioniert GmbH-Anteile mit Blockchain-Tokens
Leon SchröderBerliner Startup Tokenize.it revolutioniert GmbH-Anteile mit Blockchain-Tokens
Berliner Startup Tokenize.it macht GmbH-Anteile handelbar – als digitale Tokens
Das in Berlin ansässige Startup Tokenize.it hilft deutschen Unternehmen, Anteile an einer GmbH in digitale Tokens umzuwandeln. Gegründet wurde die Plattform von Christoph Jentzsch, einem Pionier der Ethereum-Community. Sie ermöglicht es Firmen, tokenisierte Anteile über die Blockchain auszugeben und zu verwalten – ein Schritt, der traditionellen Unternehmen den Zugang zu Web3 und dezentralen Finanzen (DeFi) erleichtern soll.
Tokenize.it nutzt dabei Genussrechte, um GmbH-Anteile rechtssicher als Blockchain-Tokens abzubilden. Durch die Ausgabe eines ERC-Tokens auf dem Ethereum-Netzwerk können Unternehmen Eigentumsverhältnisse digitalisieren, ohne gegen deutsches Recht zu verstoßen. Zu den ersten Nutzern des Dienstes zählten die Startups reignite und BitWala, gefolgt von Unternehmen wie MetaBrew, Hiero.ai, DiBooq und RABOT CRYPTO.
Nun erweitert die Plattform ihr Modell, um auch Mitarbeiterbeteiligungen über maßgeschneiderte Smart Contracts abzubilden. Damit können Beschäftigte tokenisierte Unternehmensanteile halten. Zwar könnte ein Sekundärmarkt die Liquidität dieser Anteile erhöhen, doch vorerst wird der Handel voraussichtlich weitgehend privat bleiben.
Jentzsch, bekannt für seine frühe Mitwirkung an Ethereum, entwickelte Tokenize.it als Brücke zwischen traditionellen Unternehmensstrukturen und Blockchain-Technologie. Das Startup hat bereits erste Kunden gewonnen und verfeinert sein Produkt, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Der Ansatz von Tokenize.it könnte GmbH-Anteile flexibler und zugänglicher machen. Durch die Verbindung von rechtlicher Compliance mit der Effizienz der Blockchain eröffnet die Plattform neue Möglichkeiten für Unternehmensfinanzierung und Mitarbeiterbeteiligung. In der nächsten Phase steht die Skalierung des Dienstes sowie die tiefere Integration von Web3-Funktionen im Fokus.






