07 February 2026, 20:02

Berlin steht vor Mega-Protesten während der Sicherheitskonferenz 2024

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin, hält Schilder und Banner hoch, während einige Fahrräder fahren, vor einem Gebäude mit Bögen, Säulen, Skulpturen und Bäumen.

Berlin steht vor Mega-Protesten während der Sicherheitskonferenz 2024

Berlin bereitet sich auf ein Wochenende mit Großdemonstrationen vor, während die Berliner Sicherheitskonferenz 2024 bevorsteht. Über 120.000 Menschen haben sich für 21 Kundgebungen in der Stadt angemeldet, darunter eine Großdemo mit erwarteten 100.000 Teilnehmern. Das Treffen, das als wichtigstes globales Forum für Sicherheitspolitik gilt, wird 65 Staats- und Regierungschefs** zusammenbringen.

Die größte Demonstration, organisiert vom Berliner Kreis, findet am Samstag auf der Strasse des 17. Juni statt. Die Behörden rechnen mit bis zu 100.000 Teilnehmern – sie dürfte damit die größte Kundgebung des Wochenendes werden. Parallel dazu ist für denselben Tag ein weiterer Großprotest gegen die Konferenz selbst geplant, an dem 4.000 angemeldete Demonstranten von der Brandenburger Tor zum Alexanderplatz ziehen werden.

Kleinere, aber dennoch bedeutende Proteste sind am Potsdamer Platz und Reichstag vorgesehen, jeweils mit rund 3.000 erwarteten Teilnehmern. Die Themen reichen von Kritik an der iranischen Führung und dem Krieg in der Ukraine über Impffreiheit, Unterdrückung im Südjemen bis hin zu Bedenken gegenüber rechtsextremen Tendenzen in Deutschland.

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Tagungshotel Adlon werden streng sein: Straßen werden gesperrt, und die Polizeipräsenz wird deutlich erhöht, um die Menschenmengen zu kontrollieren. Mit über 1.000 Teilnehmern aus mehr als 115 Ländern – darunter rund 60 Staats- und Regierungschefs – rechnen die Behörden mit einer extremen Belastung der Ressourcen. Einige Proteste könnten Teile der Stadt sogar zeitweise lahmlegen.

Die Demonstrationen fallen mit der dreitägigen Konferenz zusammen, auf der internationale Spitzenpolitiker über drängende Sicherheitsfragen diskutieren. Berlins Polizei und Stadtverwaltung arbeiten daran, die Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die hohe Zahl an Protestierenden zu bewältigen. Das Ereignis unterstreicht sowohl Berlins Rolle als Zentrum der internationalen Diplomatie als auch die Vielfalt der politischen Anliegen in der Bevölkerung.