25 April 2026, 08:03

Ben McKenzie enthüllt die dunklen Abgründe der Kryptowährungsbranche in neuem Dokumentarfilm

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Ben McKenzie enthüllt die dunklen Abgründe der Kryptowährungsbranche in neuem Dokumentarfilm

Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in The O.C., hat sich einem neuen Thema zugewandt: Er deckt die dunklen Seiten der Kryptowährungsbranche auf. Sein neuer Dokumentarfilm "Alle belügen dich wegen Geld" untersucht Täuschungen, Finanzverbrechen und die menschlichen Tragödien hinter dem rasanten Aufstieg der Krypto-Welt. Der Film rückt Opfer gescheiterter Plattformen in den Fokus und fordert schärfere Regulierung sowie mehr Verantwortung ein.

McKenzies Interesse an Kryptowährungen begann mit Skepsis gegenüber Prominenten-Werbung. Mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften recherchierte er tiefer und stieß auf das, was er als ein "Geflecht aus Lügen" beschreibt. Sein Film zeigt Gespräche mit Menschen, die durch Pleiten wie die der Plattform Celsius ihr Erspartes verloren – nach plötzlichen Zusammenbrüchen blieben Anleger mit leeren Händen zurück.

Besonders brisant: ein aufschlussreiches Interview mit FTX-Gründer Sam Bankman-Fried. McKenzie nutzt es als Beleg dafür, wie die Branche Code manipuliert, um Investoren zu täuschen. Er widerspricht der Behauptung, Algorithmen könnten menschliche Kontrolle ersetzen, und nennt dies einen "gefährlichen Mythos", der Menschen schutzlos zurücklässt.

Doch nicht nur technische Mängel kritisiert McKenzie – er prangert auch die Kultur der Krypto-Szene an. Die Branche nutze gezielt junge Männer aus, spielt mit deren Risikobereitschaft und gesellschaftlichem Druck, auf hochspekulative Werte zu setzen. Gleichzeitig entziehe sie sich der Regulierung und schiebe bei gescheiterten Projekten die Schuld den Opfern zu.

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Besonders hart geht er mit Bitcoin ins Gericht: Eine Brutstätte für Falschinformationen und kriminelle Machenschaften, weit entfernt von der versprochenen Revolution.

Der Film erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Kryptowährungen zunehmend unter Druck geraten – von Politikern wie von der Öffentlichkeit. McKenzies Forderung nach strengerer Aufsicht und Gerechtigkeit reiht sich ein in die Kritik anderer, die mehr Transparenz einfordern. Bis dahin dient der Dokumentarfilm als dringende Warnung vor einer Branche, die er als getrieben von Täuschung und ungebremstem Ehrgeiz sieht.

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