28 December 2025, 22:05

Bayreuths neuer Mobilitätsbeauftragter plant die Verkehrswende bis 2040

Eine Person fährt ein Fahrrad auf einem Gehweg mit vielen Menschen, Bussen mit Text darauf, Gebäuden und Laternen im Hintergrund.

Bayreuths neuer Mobilitätsbeauftragter plant die Verkehrswende bis 2040

Maximilian Stöhr hat das Amt des Beauftragten für lokale Mobilität in Bayreuth übernommen. Er bringt zehn Jahre Erfahrung aus dem Planungsamt Nürnberg mit, wo er sich auf Stadtentwicklung und Mobilitätsstrategien spezialisiert hat. In seiner neuen Position wird er einen detaillierten 15-Jahres-Plan für die Verkehrszukunft der Stadt umsetzen.

Stöhr studierte Geographie an der Universität Bayreuth und verfasste seine Abschlussarbeit zum Thema städtischer Verkehr. Sein akademischer Werdegang passt damit ideal zu seinen aktuellen Aufgaben. Der Stadtweite Mobilitätsplan, ein 120-seitiges Dokument, bildet nun die Grundlage seiner Arbeit.

Der Plan aktualisiert den Verkehrsentwicklungsplan von 2005 und setzt sechs zentrale Ziele für die nächsten 15 Jahre. Dazu gehören die Verbesserung der Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer mit Schwerpunkt auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Digitalisierung. Stöhr sieht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die sich in Bayreuth mit Mobilitätsfragen befassen. Am 21. Oktober hat der Ausschuss für Stadtentwicklung den Mobilitätsplan geprüft und dessen Annahme empfohlen. Der Stadtrat wird am 29. Oktober darüber abstimmen. Das vollständige Dokument steht auf der Website der Stadt Bayreuth zur öffentlichen Einsicht bereit. Ein Nachfolger für Stöhr im Jahr 2036 wurde noch nicht benannt, da zukünftige Personalentscheidungen zu diesem Zeitpunkt nicht feststehen.

Der neue Mobilitätsplan wird das Verkehrssystem Bayreuths bis 2040 prägen. Mit Stöhrs Führung und dem strukturierten Ansatz des Plans soll die Stadt vernetzter und effizienter werden. Die nächsten Schritte hängen von der Zustimmung des Stadtrats Ende dieses Monats ab.