Bayerns Unternehmen zeigen beispielloses Engagement für Sport, Bildung und Soziales
Lotta SchneiderDrei Viertel aller Unternehmen verpflichten sich für das Gemeinwohl - Bayerns Unternehmen zeigen beispielloses Engagement für Sport, Bildung und Soziales
Drei Viertel der Unternehmen in Bayern engagieren sich mittlerweile für das Gemeinwohl – und zwar in vielfältiger Form. Ein neuer Bericht zeigt ihr Engagement in den Bereichen Sport, Bildung und soziales Miteinander auf. Behörden loben die wachsende Verbundenheit der Firmen mit ihren regionalen Gemeinschaften.
Besonders beliebt sind Sport, Bildung und Freizeit: Mehr als die Hälfte der engagierten Betriebe – 56 Prozent – unterstützt sportliche Initiativen, 40 Prozent fördern Bildung und Kinderbetreuung. Weitere 36 Prozent bringen sich in Freizeit- und Sozialangeboten ein.
Finanzielle Spenden, Sachleistungen und das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitenden bleiben die wichtigsten Formen der Unterstützung. Viele Unternehmen stellen zudem Räumlichkeiten für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Ein deutlicher Anstieg zeigt sich im Bereich des Zivilschutzes: Mittlerweile sind 30 Prozent der Betriebe aktiv – fast doppelt so viele wie noch 2018.
Sozialministerin Ulrike Scharf würdigte das starke Verantwortungsbewusstsein der bayerischen Wirtschaft. Sie betonte die enge Verbindung der Unternehmen zu ihren Heimatregionen und den positiven Effekt auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Firmen selbst profitieren ebenfalls: Sie verzeichnen eine höhere Mitarbeiterbindung, ein besseres Arbeitgeberimage und eine Weiterentwicklung der Kompetenzen ihrer Belegschaft.
Der Trend spiegelt einen grundlegenden Wandel wider, wie sich Unternehmen in die Gesellschaft einbringen. Immer mehr Betriebe gestalten ihre Kommunen aktiv mit – und stärken so die Widerstandsfähigkeit und Entwicklung vor Ort.