03 April 2026, 10:05

Bayerns starker Saisonstart: Warum der Kräfteverschleiß unter Kompany Sorgen macht

Amerikanischer Football-Spieler in weißem Trikot und Helm, der mit dem Ball läuft und von mehreren Gegenspielern in dunklen Uniformen und Helmen verfolgt wird.

Bayerns starker Saisonstart: Warum der Kräfteverschleiß unter Kompany Sorgen macht

Bayern München hat einen starken Start in die Saison 2025/26 hingelegt und führt mit zwei Siegen unangefochten die Gruppe in der Champions League an. Auch in der Bundesliga ist das Team unter dem neuen Trainer Vincent Kompany noch ungeschlagen. Doch der ehemalige Spieler Dietmar Hamann äußert Bedenken wegen des hohen Kräfteverschleißes zu Beginn der Spielzeit.

Hamann verwies auf den 5:1-Sieg gegen den FC Pafos als Beispiel für übertriebene Anstrengung: Die Bayern liefen in diesem Spiel über 121 Kilometer, während Pafos nur auf 113 Kilometer kam. Im Schnitt legen Kompanys Spieler in dieser Champions-League-Saison 61,5 Kilometer pro Partie zurück.

Der Ex-Mittelfeldspieler bezeichnete diese extreme körperliche Belastung gegen deutlich schwächere Gegner als "den einzigen Wermutstropfen" bisher. Er warnte, dass unnötige Kraftanstrengungen jetzt später in der Saison ihre Rechnung präsentieren könnten.

Mit Blick auf die kommenden Spiele sieht Hamann das Duell am sechsten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt als mögliche Hürde. Er nannte es "ein wirklich großes und spektakuläres Spiel", deutete aber auch an, dass es für Bayerns Schwung zum Stolperstein werden könnte.

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Die frühe Saisonform der Münchner ist beeindruckend, und unter Kompany herrscht große Zuversicht. Doch Hamanns Worte machen auf ein mögliches Risiko aufmerksam: Wenn die Spieler zu früh verausgaben, könnte das teuer werden. Die anstehende Partie gegen Frankfurt wird zeigen, ob sie ihr Tempo durchhalten können.

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