Bayerns neuer Ohu-Grundwassertrog entlastet die B 15n zwischen Regensburg und Landshut
Leon SchröderBayerns neuer Ohu-Grundwassertrog entlastet die B 15n zwischen Regensburg und Landshut
Großes Infrastrukturprojekt in Bayern abgeschlossen: Ohu-Grundwassertrog eröffnet
Ein bedeutendes Infrastrukturvorhaben in Bayern hat mit der Freigabe des Ohu-Grundwassertrogs seinen Abschluss gefunden. Das fast einen Kilometer lange Bauwerk bildet den letzten Abschnitt der B 15n zwischen Regensburg und Landshut, die nun vollständig befahrbar ist.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter weihte den Trog offiziell ein und bezeichnete ihn als „meisterhafte Ingenieursleistung“. Die Anlage wird rund um die Uhr vom Verkehrsleitzentrum der Autobahn GmbH in Freimann überwacht.
Die neue Trasse der B 15n bindet direkt an das Autobahndreieck Landshut an und verbindet die A 92 mit der ausgebauten Straße. Dadurch entlastet sie die Städte, die bisher von der alten B 15 bedient wurden. Diese wird künftig als Staatsstraße 2615 geführt – so sieht es die Planung des Freistaats Bayern vor.
Die letzten Bauabschnitte wurden vom Bund finanziert, die Kosten beliefen sich auf rund 210 Millionen Euro. Unterdessen haben die Planungen für die erste Phase der Landshuter Ostumgehung begonnen, die das Straßennetz der Region weiter ausbauen soll.
Der Ohu-Grundwassertrog ist nun für den Verkehr freigegeben und erleichtert die Fahrten zwischen Regensburg und Landshut. Mit der Fertigstellung des Projekts geht auch die Umwidmung der ehemaligen B 15 einher und ebnet den Weg für künftige Erweiterungen, darunter die Landshuter Ostumgehung.






