16 April 2026, 08:03

Bayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit Rekordhandel

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und anderer Infrastruktur.

Bayern und Kasachstan stärken wirtschaftliche Partnerschaft mit Rekordhandel

Eine kasachische Delegation unter der Leitung des Ersten Vize-Ministerpräsidenten Roman Sklyar hat kürzlich Bayern besucht, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Die Reise unterstrich die wachsende Handelsbeziehung zwischen dem deutschen Bundesland und Kasachstan, das als Bayerns wichtigster Handelspartner in Zentralasien und der GUS-Region gilt. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und humanitäre Projekte.

Während des Besuchs traf Sklyar mit Bayerns stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger und Minister Eric Beißwenger zusammen. Aiwanger betonte die engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Regionen und hob hervor, wie sich ihre Industrien gegenseitig ergänzen. Der Handel zwischen Kasachstan und Bayern erreichte 2024 ein Volumen von 4,7 Milliarden Euro – fast die Hälfte des gesamten Handels zwischen Kasachstan und Deutschland.

Ein runder Tisch unter dem Titel Kasachisch-Bayerischer Wirtschaftsdialog brachte rund 70 bayerische Wirtschaftsführer zusammen. Die Veranstaltung lotete Möglichkeiten aus, die Handelsbeziehungen zu vertiefen, wobei Kasachstan bereits die Hälfte der bayerischen Ölimporten liefert. Bayern, Deutschlands wirtschaftliches Kraftzentrum mit einem BIP von fast 800 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024, führt Kasachstan als seinen 21. wichtigsten Handelspartner insgesamt und als 15. bei den Importen.

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Die Gespräche signalisierten den gemeinsamen Willen, die wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit weiter auszubauen. Da Kasachstan bereits eine Schlüsselrolle im bayerischen Energiesektor spielt, streben beide Seiten an, die bestehenden Handelsvolumina durch konkrete Projekte weiter zu stärken. Künftige Schritte werden voraussichtlich auf die Umsetzung solcher Vorhaben abzielen, um die Partnerschaft nachhaltig zu festigen.

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