Bayern setzt auf Geothermie: 8,46 Millionen Euro für innovative Energieforschung
Greta KleinBayern setzt auf Geothermie: 8,46 Millionen Euro für innovative Energieforschung
Bayerisches Wissenschaftsministerium verlängert Förderung für Geothermie-Allianz
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Förderung für die Geothermie-Allianz Bayern erneuert, ein Forschungsverbund, der fünf Universitäten vereint. In den kommenden vier Jahren wird das Konsortium weiter an innovativen Lösungen für verbesserte geothermische Systeme (EGS) arbeiten. Mit insgesamt 8,46 Millionen Euro an Fördergeldern strebt die Allianz an, die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit der Geothermie zu verbessern.
Die Universität Bayreuth (UBT) bleibt ein zentraler Partner des Verbunds und erhält 500.000 Euro aus der Gesamtförderung. Ihr Zentrum für Energietechnik (ZET) übernimmt die Federführung in der Forschung zu Anlagenbau und Systemoptimierung – mit besonderem Fokus auf die Integration großskaliger Wärmepumpen in geothermische Systeme. Eine aktuelle ZET-Studie zeigt, dass dieser Ansatz die Kosten senken könnte, indem weniger tiefe Bohrungen nötig sind. Die Wärmeerzeugung würde im Basisszenario 68 Euro pro Megawattstunde betragen.
Die Arbeit der Allianz gliedert sich in Teilprojekte zu geologischer Erkundung, Reservoirmodellierung, der Minderung seismischer Risiken sowie flexibler Anlagentechnik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Systemflexibilität und der Durchführung von Ökobilanzen, um die langfristige Nachhaltigkeit zu sichern. Damit soll das Potenzial mitteltiefer Geothermie effizienter erschlossen werden.
Durch die Bündelung des Fachwissens mehrerer Einrichtungen will der Verbund die Geothermie als zuverlässige und kostengünstige Energiequelle vorantreiben. Die verlängerte Förderung unterstützt sowohl technische Innovationen als auch die praktische Umsetzung im bayerischen Energiesektor.
Vier weitere Jahre Forschung für die Geothermie-Zukunft Die Verlängerung der Geothermie-Allianz Bayern sichert die fortlaufende Erforschung verbesserter geothermischer Systeme. Mit 8,46 Millionen Euro an Fördermitteln werden neue Methoden erprobt, um Kosten zu senken und die Umweltbelastung zu verringern. Die Ergebnisse könnten die künftige Entwicklung der Geothermie in der Region maßgeblich prägen.






