Trotz Wirtschaftskrise setzt Bayern neuen Tourismusrekord - Bayern bricht 2023 alle Tourismusrekorde mit 41 Millionen Gästen
Bayern knackt Tourismusrekord mit 41 Millionen Besuchern im Jahr 2023
Der Zuwachs geht vor allem auf eine starke Nachfrage deutscher Urlauber zurück. In jedem Landkreis der Region stiegen die Besucherzahlen, wobei einige Gebiete besonders kräftig zulegten.
Die Anzahl der Übernachtungen in Bayern erhöhte sich 2023 leicht um 0,2 Prozent und erreichte fast 103 Millionen. Niederbayern und die Oberpfalz lagen dabei an der Spitze: Hier stiegen die Übernachtungsbuchungen um 15 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Damit übertraf das Wachstum den bundesweiten Durchschnitt von 12 bis 18 Prozent – auch wenn Länder wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg dank des Städtetourismus noch stärkere Steigerungen verzeichneten.
Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen verzichten Reisende offenbar eher auf längere Aufenthalte als auf Urlaub insgesamt. Michaela Kaniber, Bayerns Ministerin für Landwirtschaft und Tourismus, verwies auf diesen Wandel im Reiseverhalten. Als Reaktion kündigte sie eine neue Tourismusstrategie an, um sich den veränderten Rahmenbedingungen im Sektor anzupassen.
Der Anstieg inländischer Gäste war ein zentraler Faktor für Bayerns Erfolg. Während andere Bundesländer vor allem vom Städtetourismus profitierten, verteilten sich die Zuwächse in Bayern gleichmäßiger auf ländliche und regionale Ziele.
Die Rekordzahlen bestätigen Bayerns Attraktivität als Urlaubsregion. Mit der geplanten neuen Tourismusstrategie will das Land diesen Schwung nutzen. Im Fokus stehen dabei nachhaltiges Wachstum und die Anpassung an sich wandelnde Reisegewohnheiten.