Bambergs Schulen kämpfen gemeinsam gegen Rassismus am 20. März 2026
Greta KleinBambergs Schulen kämpfen gemeinsam gegen Rassismus am 20. März 2026
Aktionstag gegen Rassismus am 20. März 2026 in Bamberg
Am Freitag, den 20. März 2026, findet in Bamberg ein Projekttag gegen Rassismus statt. Die Veranstaltung unter dem Motto "100 % Menschenwürde: Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" wird vom Migrantenbeirat der Stadt Bamberg (MiB) und dem Bamberger Jugendrat organisiert. Von 8:00 bis 13:00 Uhr bietet die Universität Bamberg Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an.
Der Workshop ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus und wurde in Kooperation mit der Universität Bamberg entwickelt. Schülerinnen und Schüler nehmen an interaktiven Sessions teil, die sich mit verschiedenen Formen von Rassismus befassen – mit Schwerpunkt auf Sensibilisierung, Empowerment und gemeinsames Handeln. Lehrkräfte erhalten hingegen ein eigenes Angebot, in dem Strategien zur Bekämpfung von Rassismus an Schulen ausgetauscht werden.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind jedoch begrenzt. Interessierte müssen sich bis zum 2. März 2026 über die Website der Bildungsregion Bamberg anmelden, wo das vollständige Programm und das Anmeldeformular verfügbar sind. Auch Sozialarbeiterinnen, Sozialarbeiter und andere Fachkräfte können sich bei freien Kapazitäten registrieren.
Bamberg blickt auf eine lange Tradition antirassistischer Initiativen zurück. Schulen wie das Franz-Ludwig-Gymnasium engagieren sich im Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage", während das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium während der Internationalen Wochen gegen Rassismus mit künstlerischen Mitteln Alltagsrassismus thematisiert. Weitere Gruppen wie "Omas gegen Rechts" an der Berufsschule II setzen sich gegen Rassismus und Sexismus ein, ergänzt durch die breiter angelegten Demokratieförderungsmaßnahmen der Bildungsregion Bamberg.
Der Workshop am 20. März knüpft an diese bestehenden Aktivitäten an, indem er Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Fachkräfte zusammenbringt. Mit Fokus auf praktische Lösungen und offenen Austausch soll die Veranstaltung lokale Bemühungen gegen Diskriminierung stärken. Die Anmeldung ist bis zum 2. März möglich – eine frühzeitige Registrierung wird aufgrund der begrenzten Plätze empfohlen.