12 April 2026, 06:04

Augsburger Workshop gegen Antiziganismus endet mit öffentlicher Diskussion

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Augsburger Workshop gegen Antiziganismus endet mit öffentlicher Diskussion

Workshop zu Antiziganismus endet mit öffentlichem Gespräch am Holbein-Gymnasium in Augsburg

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Am 11. Juli 2025 ging ein Workshop zum Thema Antiziganismus mit einem öffentlichen Interview am Holbein-Gymnasium in Augsburg zu Ende. Bei der Veranstaltung trafen sich Polizeivertreter, Pädagogen und Aktivisten, um über Vorurteile gegenüber Sinti und Roma zu diskutieren. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte beteiligten sich im Rahmen einer größeren Initiative gegen Diskriminierung an den Gesprächen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen eines gemeinsamen Projekts des Evangelischen Büros gegen Antiziganismus in Bayern (EAAB) und des Polizepräsidiums Schwaben Nord organisiert. Gleichzeitig bildete sie den Abschluss einer Workshop-Reihe, die vom Bayerischen Informationszentrum gegen Extremismus (BIGE) ins Leben gerufen worden war.

Für die Polizei nahm Monika Krawehl, stellvertretende Leiterin der Kriminalinspektion E3, teil. Harald Frießner, der Beauftragte des Bayerischen Polizeipäsidiums für Hasskriminalität, leitete eine der Diskussionsrunden. Auch Marcella Reinhardt, Vorsitzende des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Schwaben, begleitete die Gespräche während der Veranstaltung.

Der Workshop selbst beschäftigte sich mit Antiziganismus und richtete sich an zwei Zielgruppen: Elftklässler sowie Lehrkräfte in der Ausbildung. Die Sessions hatten zum Ziel, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um Diskriminierung zu erkennen und entgegenzuwirken.

Das Interview und die Diskussionen unterstrichen die laufenden Bemühungen, Antiziganismus in Bayern zu bekämpfen. Polizei, Bildungsverantwortliche und Gemeinschaftsvertreter arbeiteten gemeinsam daran, junge Menschen und Lehrkräfte in den Kampf gegen Vorurteile einzubinden. Die Veranstaltung betonte, wie entscheidend Aufklärung und Zusammenarbeit sind, um Diskriminierung wirksam zu begegnen.

Quelle