Audi revolutioniert Fahrzeuglogistik mit KI und autonomen Robotern
Audi baut den Einsatz modernster Technologie aus, um die Fahrzeuglogistik in seinen Werken zu optimieren. Der Automobilhersteller führt neue Systeme ein, die den Transport effizienter gestalten, manuelle Arbeit reduzieren und Engpässe bei Kapazitäten und Personal ausgleichen sollen.
Im Audi-Werk Ingolstadt übernimmt das Ray-System mittlerweile fast alle Fahrzeuge, die für den Schienentransport vorgesehen sind. Die autonomen Roboter sind im Erdgeschoss des Process House im Einsatz, wo sie fertige Autos sammeln und sortieren. Dadurch verkürzen sich die Laufwege für die Mitarbeiter und die Produktivität steigt.
Darüber hinaus testet das Unternehmen RFID-Technologie und Selbstbedienungsterminals für die An- und Abfahrt von Lkw. Zentrale Planungssysteme werden entwickelt, um die Auslastung der Abfertigungskapazitäten und die Fahrzeugverfügbarkeit über alle Marken hinweg zu überwachen. Durch die Analyse der Produktionszeiten will Audi präzisere Abholzeiten für Fahrzeuge vorhersagen, die auf Autotransporter verladen werden sollen.
Langfristig könnte künstliche Intelligenz die Planung, Terminierung und den Einbau von Zubehör übernehmen. Autonome Fahrzeuge und Lkw könnten zudem das Be- und Entladen sowie die Lagerung weiter automatisieren. Diese Veränderungen sind besonders relevant, da die Logistik fertiger Fahrzeuge zu den am wenigsten automatisierten Bereichen der Automobilproduktion zählt.
Mit den Technologieinvestitionen will Audi Platzmangel und Fahrermangel in Europa begegnen. Das Ray-System und andere Innovationen steigern bereits jetzt die Effizienz. Künftige Entwicklungen könnten manuelle Prozesse in der Fahrzeuglogistik weiter verringern.






