17 March 2026, 06:03

Allianz Partners formt Führungsetage um – Wachstum und Stellenabbau im Fokus

Alte Aktienurkunde ausgestellt von der Société Générale de Crédit Mobilier, mit gedrucktem Text auf altem Papier.

Allianz Partners formt Führungsetage um – Wachstum und Stellenabbau im Fokus

Allianz Partners kündigt umfangreiche Veränderungen in der Führungsetage an. Mehrere Schlüsselmanager übernehmen neue Aufgaben oder verlängern ihre aktuellen Positionen, während andere sich aus dem Unternehmen zurückziehen. Die Umstrukturierungen zielen darauf ab, die globalen Geschäftsaktivitäten und die regionale Steuerung des Konzerns zu stärken.

Claire-Marie Coste-Lepoutre bleibt bis zum 31. Dezember 2031 Finanzvorständin (CFO). Ihre verlängerte Amtszeit soll Kontinuität in der finanziellen Strategie des Unternehmens sichern.

Renate Wagner erweitert ihre Verantwortungsbereiche: Künftig zeichnet sie zusätzlich für die Geschäfte in Deutschland, der Schweiz und Zentraleuropa verantwortlich – neben ihren bestehenden Rollen in den Bereichen "Personal & Kultur" sowie "Mergers & Acquisitions".

Sirma Boshnakova übernimmt die Leitung der globalen Sparte Sach- und Unfallversicherungen im Privatkundengeschäft. Damit dehnt sie ihren Einfluss im Unternehmen weiter aus.

Tomas Kunzmann, seit dem 1. Juli 2022 Vorstandsvorsitzender von Allianz Partners, wird am 1. Januar 2027 in den Vorstand der Allianz SE wechseln. Dort wird er die Region Asien-Pazifik inklusive Indien leiten. Unter seiner Führung hat Allianz Partners die Kundenbasis auf über 90 Millionen ausgebaut und im Jahr 2025 einen Jahresumsatz von mehr als 10,5 Milliarden Euro erzielt.

Klaus-Peter Röhler scheidet hingegen zum 31. Dezember 2026 aus dem Vorstand aus. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer prägenden Phase in der Unternehmensführung.

Zudem plant das Unternehmen, rund 1.500 Stellen abzubauen. Nähere Angaben zu den aktuellen globalen Beschäftigtenzahlen oder übergeordneten Trends wurden jedoch nicht gemacht.

Die Personalrochaden spiegeln die Strategie von Allianz Partners wider, regionale Schwerpunkte und operative Effizienz zu schärfen. Die verlängerten und neuen Amtszeiten sollen das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase führen. Zur Restrukturierung gehören auch Anpassungen im Personalbestand – mit etwa 1.500 geplanten Stellenstreichungen.

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