20 March 2026, 04:02

AfD scheitert bei bayerischen Bürgermeisterwahlen – doch Sorge über Einfluss bleibt

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise von Bayern, das die Provinzen von Deutschland und Österreich zeigt.

Bischöfe in Bayern warnen vor Normalisierung der AfD in Kommunen - AfD scheitert bei bayerischen Bürgermeisterwahlen – doch Sorge über Einfluss bleibt

Bayerische Kommunalwahlen: AfD scheitert bei Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen – doch Sorge über wachsenden Einfluss bleibt

Die Kommunalwahlen in Bayern sind ohne Erfolge der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) bei den Wahlen zu Bürgermeister- und Oberbürgermeisterposten zu Ende gegangen. Auch in den für den 22. März anstehenden Stichwahlen wird die Partei nicht vertreten sein. Dennoch gibt es weiterhin Bedenken angesichts des wachsenden Einflusses der AfD in kommunalen Gremien der Region.

Bei der jüngsten Abstimmung verfehlte die AfD den Einzug in die höchsten Führungspositionen der bayerischen Kommunen. Kein einziger Kandidat der Partei erreichte die zweite Runde der Bürgermeisterwahlen. Dieses Ergebnis folgt auf einen Wahlkampf, in dem die Partei ihre Präsenz auf lokaler Ebene ausbauen wollte.

Gleichzeitig konnte die AfD jedoch Mandate in verschiedenen Stadträten und Gemeinderäten gewinnen – was bei regionalen Verantwortungsträgern auf Kritik stößt. Die bayerischen katholischen Bischöfe äußerten sich besorgt über die gestiegene Vertretung der AfD. Sie betonten, dass rechtsextreme Ideologien niemals als normale politische Positionen akzeptiert werden dürften.

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, warnte ausdrücklich davor, die Risiken einer wachsenden Rolle der AfD in der kommunalen Politik zu verharmlosen. Seine Äußerungen spiegeln die breitere Sorge wider, dass die Partei zunehmend Einfluss auf Entscheidungen vor Ort nehmen könnte.

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Die Wahlergebnisse bestätigen, dass die AfD in Bayern keine Bürgermeisterämter besetzt. Doch die Zugewinne in den kommunalen Vertretungen haben sowohl kirchliche als auch politische Akteure auf den Plan gerufen. Nun bleibt abzuwarten, wie sich diese Verschiebungen in der kommenden Legislaturperiode auf die lokale Politik auswirken werden.

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