ADAC und DRF Luftrettung retten 2024 Zehntausende in lebensbedrohlichen Notfällen
Mia KochADAC-Rettungshubschrauber Fliegen Fast 49.000 Einsätze - ADAC und DRF Luftrettung retten 2024 Zehntausende in lebensbedrohlichen Notfällen
Deutschlands führende Luftrettungsorganisationen ADAC und DRF Luftrettung führten 2024 Zehntausende Notfallmissionen durch
Die beiden größten deutschen Luftrettungsdienste, ADAC und DRF Luftrettung, absolvierten im Jahr 2024 Zehntausende Einsatzflüge. Allein der ADAC führte fast 49.000 Einsätze durch, während die DRF Luftrettung über 36.000 Missionen bewältigte. Die Einsätze reichten von Herznotfällen bis hin zu komplexen nächtlichen Rettungsaktionen.
Der ADAC-Luftrettungsdienst verzeichnete 2024 insgesamt 48.908 Einsätze – eine leichte Abnahme gegenüber den 49.048 Missionen im Vorjahr. Die Organisation betreibt 60 Hubschrauber an 37 Standorten, unterstützt von rund 180 Piloten und medizinischem Personal. Dazu gehörten 3.314 Nachtflüge sowie 580 aufwendige Seilwindenrettungen, die zu den anspruchsvollsten Aufgaben zählen.
Herznotfälle wie Herzinfarkte machten 2023 rund 26 Prozent der ADAC-Einsätze aus. Unfälle waren mit fast einem Drittel (31 Prozent) der häufigste Grund für Alarmierungen. Die meisten Flüge entfielen auf Bayern (11.742), gefolgt von Rheinland-Pfalz (7.786) und Nordrhein-Westfalen (5.310).
Die DRF Luftrettung führte im selben Zeitraum 36.407 Einsätze durch. Der Dienst unterhält Hubschrauber an 33 Stationen in 31 Standorten, mit einem Schwerpunkt in Bayern und Baden-Württemberg. Zu den bekannten Basen zählen Karlsruhe, Regensburg und Warendorf.
Beide Organisationen leisten weiterhin unverzichtbare Notfallhilfe in ganz Deutschland. Dank des dichten Stationsnetzes des ADAC und der flächendeckenden Präsenz der DRF Luftrettung sind kurze Reaktionszeiten bei medizinischen Notfällen und Rettungseinsätzen gewährleistet. Als zentrale Säulen der Luftrettung bleiben sie bei lebensbedrohlichen Situationen bundesweit unverzichtbar.