31 December 2025, 16:02

ADAC-Präsident warnt: Höhere Spritpreise gefährden Klimaziele und Bezahlbarkeit

Eine Stadtansicht mit Kraftfahrzeugen auf Stra├čen, Geb├Ąuden, B├Ąumen, Strommasten mit Kabeln, Gel├Ąndern und Himmel.

ADAC-Präsident warnt: Höhere Spritpreise gefährden Klimaziele und Bezahlbarkeit

Gerhard Hillebrand, Präsident der Verkehrsabteilung des ADAC, hat sich zu den steigenden Spritpreisen und Klimapolitik geäußert. Zwar begrüßt er die jüngste Erhöhung der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung, warnt jedoch, dass höhere Kosten allein die Bezahlbarkeit und Klimaziele gefährden könnten – solange es keine besseren Alternativen gibt.

Hillebrand verteidigte die CO₂-Steuer als sinnvolles Instrument zur Reduzierung der Verkehrsemissionen. Gleichzeitig betonte er, dass ihr Erfolg von günstigeren und saubereren Optionen für Autofahrer abhängt. Ohne diese drohten seiner Meinung nach steigende Mobilitätskosten bei gleichzeitigem Stillstand im Klimaschutz.

Der ADAC-Chef verwies auf Lücken bei erneuerbaren Kraftstoffen und der Elektromobilität. Er forderte eine Reform der EU-Energesteuerrichtlinie, um die Preise für alternative Kraftstoffe zu senken. Zudem hob er stärkere Anreize für die Produktion erneuerbarer Energien als unverzichtbar hervor. Gleichzeitig machte der Automobilclub deutlich, dass er höhere Spritpreise ohne entsprechende Absicherung nicht unterstützt. Als Entlastung schlug der ADAC vor, die Stromsteuer für Privatverbraucher zu senken. Hillebrands Äußerungen folgen auf die kürzliche Anpassung der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung – ein Schritt, den er als "richtungsweisend" bezeichnete.

Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit einer ausgewogenen Politik. Mit der Forderung nach günstigeren Alternativen und steuerlichen Entlastungen will der ADAC verhindern, dass die Mobilitätskosten weiter steigen. Ohne solche Maßnahmen drohen Autofahrern höhere Belastungen, während die Klimaziele in weite Ferne rücken.