06 January 2026, 16:17

40 Jahre Mut: Fast 90 Schwimmer stürzen sich in den eiskalten Main

Menschen, die in einem Gewässer schwimmen, umgeben von Steinen, Pflanzen, Gras und Bäumen, mit Gebäuden und Mästen mit Lichtern und Kabeln im Hintergrund bei einem klaren Himmel.

Eisige Fluten: Drei Könige schwimmen in der Main - 40 Jahre Mut: Fast 90 Schwimmer stürzen sich in den eiskalten Main

Rund 90 Schwimmer sprangen am 6. Januar zum 40. Dreikönigsschwimmen in den eiskalten Main

Bei eisigen Temperaturen wagten sich fast 90 mutige Schwimmer am Dreikönigstag (6. Januar) ins eiskalte Wasser des Mains – ein Traditionsevent, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feierte. Die Veranstaltung in Randersacker bei Würzburg lockte trotz klirrender Kälte sowohl erfahrene Teilnehmer als auch Neulinge an, die sich der Herausforderung stellten.

Die Bedingungen waren extrem: Bei Lufttemperaturen um minus 4,5 Grad Celsius und Wassertemperaturen knapp unter einem Grad hatten die Schwimmer die Wahl zwischen einer 2,5-Kilometer- und einer 5-Kilometer-Strecke. Die meisten Männer entschieden sich für die längere Distanz. Das Altersspektrum reichte von 12 bis 62 Jahren – ein Beweis für die breite Faszination des Events.

Sicherheit stand an erster Stelle: Mehrere Einheiten der DLRG-Wasserrettung, Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes und des Johanniter-Unfall-Hilfs Würzburg standen bereit. Die Freiwillige Feuerwehr Randersacker, die das Dreikönigsschwimmen jährlich organisiert, sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Auch anderswo in Bayern fanden ähnliche Eisveranstaltungen statt. In Ebermannstadt bereiteten sich Teilnehmer darauf vor, in die eiskalte Wiesent zu springen, wo eine schwimmende Bar anschließend für wärmende Getränke sorgte. Die lokale Tradition, bekannt als Kältebeständige Eisplunge, zieht jedes Jahr an Dreikönig mutige Schwimmer an.

Die 40. Auflage des Dreikönigsschwimmens endete ohne größere Zwischenfälle. Fast 90 Teilnehmer meisterten ihre gewählten Strecken im eisigen Main. Das Event bleibt eine beliebte und gut unterstützte Tradition in Unterfranken und darüber hinaus.