1860 München will mit Niederlechner und Haugen die Krise überwinden
Greta KleinKauczinski fordert mehr: "Wir müssen liefern" - 1860 München will mit Niederlechner und Haugen die Krise überwinden
TSV 1860 München liegt in der 3. Liga mit 33 Punkten aus 22 Spielen auf dem 8. Platz. Die Mannschaft kämpft derzeit mit einer schwachen Phase und musste drei Spiele in Folge unentschieden beenden. Cheftrainer Markus Kauczinski hat nun vor dem nächsten Spiel bessere Leistungen gefordert.
Der Club liegt fünf Punkte hinter dem Aufstiegsaspiranten FC Hansa Rostock und zwei Punkte hinter SV Wehen Wiesbaden. Ein Sieg könnte die Münchner näher an die Top Six heranbringen, doch Kauczinski gibt zu, dass sein Team seine Leistung steigern muss.
Der Trainer kritisierte die jüngsten Auftritte seiner Mannschaft als "durchschnittlich". Trotz der Platzierung im Mittelfeld betont er, dass weit mehr möglich sei. Kauczinski ist überzeugt, dass die Spieler selbst den Schlüssel zur Wende in den Händen halten.
Verletzungsrückkehrer könnten neuen Schwung bringen: Florian Niederlechner hat nach seiner Rückkehr das volle Training wiederaufgenommen und könnte gegen VfB Stuttgart II als Einwechselspieler auflaufen. Auch Sigurd Haugen drängt nach seiner Genesung von einer Gesichtverletzung auf einen Platz in der Startelf. Kauczinski lobte Haugens furchtlose Spielweise und merkte an, er "scheue nie vor einer Herausforderung zurück".
Das anstehende Spiel wird kein Selbstläufer. Kauczinski beschrieb die Stuttgarter als "sehr clever, abgebrüht und technisch stark". Besonders ihre Offensive stelle eine ernste Gefahr dar. Er warnte seine Mannschaft vor einem "harten Test" gegen ein Team mit "echter Qualität im Angriff".
Ein Sieg würde die "Löwen" über Wehen Wiesbaden hiev und in Reichweite Rostocks bringen. Die jüngsten Remis haben den Aufstiegskurs gebremst, doch Kauczinski bleibt zuversichtlich, dass sein Team sich verbessern wird. Mit Niederlechner und Haugen als zusätzliche Optionen hat die Mannschaft nun mehr Mittel, um die sieglose Serie zu beenden.