1860 München bleibt sieglos: Harsche Kritik nach 1:2 gegen Stuttgarter Kickers
Leon Schröder1860 München bleibt sieglos: Harsche Kritik nach 1:2 gegen Stuttgarter Kickers
TSV 1860 München erleidet nächsten Rückschlag nach 1:2-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers
Am 7. Februar 2026 musste der TSV 1860 München eine weitere Niederlage hinnehmen und unterlag der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart mit 1:2. Die Pleite bedeutet für den Drittligisten, dass die Suche nach dem ersten Ligasieg des Jahres weitergeht. Mannschaftskapitän Thore Jacobsen kritisierte im Anschluss die Leistung seines Teams scharf und warf den Spielern mangelnde Leidenschaft und Professionalität vor.
Schon der Start in die Partie verlief für die Münchner enttäuschend: Noah Darvich brachte die Stuttgarter Reserve in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Justin Diehl – nach Vorlage desselben Spielers – auf 2:0. Die Hausherren zeigten im gesamten ersten Durchgang eine schwache Vorstellung und hatten allein ihrem Torhüter Marco Hiller zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel.
Trainer Markus Kauczinski setzte auf junge Spieler und gab unter anderem dem 18-jährigen Loris Husić sein Profidebüt. Doch auch mit den personellen Änderungen blieb die Mannschaftsleistung blass. Ein spätes Tor von Sigurd Haugen in der 85. Minute – vorbereitet von Tim Danhof – brachte nur noch Ergebniskosmetik.
Mit der Niederlage setzt sich die sieglose Serie der Löwen im Jahr 2026 fort. Zuvor hatte das Team drei Unentschieden in Folge erreicht. Aktuell belegt 1860 München mit 33 erzielten und kassierten Toren Platz 9 in der 3. Liga. Die nächste Bewährungsprobe steht mit dem Auswärtsspiel beim TSV Havelse an.
Die Niederlage vertieft die Sorgen um die Formkurve der Mannschaft. Jacobsens harte Kritik unterstreicht die wachsende Frustration im Team. Ohne einen Sieg im neuen Jahr wächst der Druck vor der Reise nach Havelse. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, eine Saison zu wenden, die bisher weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.