Zoll entdeckt Millionen-Schmuggel in Lkw-Hohlräumen auf der A3
Routine-Kontrolle auf der A3 bei Passau deckt großen Schmuggelring auf
Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A3 in der Nähe von Passau wurde Anfang März ein umfangreicher Schmuggel aufgedeckt. Zollbeamte stoppten einen bulgarischen Lkw, der weit mehr transportierte als die deklarierten zehn Zigarettenpackungen. In versteckten Hohlräumen fanden sich Tausende nicht angemeldeter Waren, was zu weiteren Ermittlungen führte.
Der Lastwagen, der mit vier Insassen in Richtung Belgien unterwegs war, hatte zunächst nur zehn Packungen Zigaretten angegeben. Bei einer gründlichen Durchsuchung entdeckten die Beamten einen manipulierten Gastank, der mit 16.200 Zigaretten gefüllt war. Weitere Suchaktionen förderten 13.000 weitere Zigaretten zutage, die an verschiedenen Stellen im Fahrzeug versteckt waren.
In den seitlichen Abteilen über den hinteren Radkästen stießen die Beamten zudem auf 110 Kartons mit hochwertigem Parfüm. Der 38-jährige Fahrer behauptete, weder der Besitzer des Lkw noch der Waren zu sein. Die Behörden sicherten alle Zigaretten und Parfümflakons, bevor sie die Ermittlungen aufnahmen.
Der Steuerschaden durch die nicht deklarierten Zigaretten beläuft sich auf 5.835 Euro. Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Schmuggel und Steuerhinterziehung.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Schmuggel auf wichtigen Verkehrsrouten zu bekämpfen. Zollbeamte werden ihre Schulungen fortsetzen, mit geplanten Terminen am Hauptzollamt Landshut am 26. April 2025 und 10. Mai 2025. Die Ermittlungen gegen den Fahrer laufen noch.






