XRP vor 40-Prozent-Crash? Warum Analysten jetzt Alarm schlagen
XRPs jüngster Preisanstieg von fast 30 % könnte bald ein abruptes Ende finden. Analysten warnen vor einem möglichen Rückgang von mindestens 40 % in den kommenden Wochen. Die Chartanalyse der Kryptowährung zeigt derzeit ein bärisches Muster, das in der Vergangenheit häufig zu deutlichen Kursstürzen geführt hat.
XRP erlebte einen starken Aufschwung, nachdem der Kurs ein Vier-Monats-Tief von 1,61 US-Dollar erreicht hatte. Der Anstieg katapultierte über 80 % der Inhaber in die Gewinnzone – ein Niveau, das in der Vergangenheit oft zu Verkaufswellen führte. Sobald die meisten Adressen im Plus sind, realisieren Händler häufig ihre Gewinne, was zu einer Trendwende führen kann.
Die technische Analyse offenbart die Bildung eines inversen Cup-and-Handle-Musters. Der Vermögenswert befindet sich aktuell in der "Handle"-Phase, und ein Bruch unter die Neckline bei etwa 2 US-Dollar könnte die Verluste beschleunigen. Sollte der Abwärtstrend anhalten, könnte XRP in Richtung seines aggregierten Realisierungspreises von 1 US-Dollar fallen – ein Rückgang von 50 % gegenüber dem aktuellen Stand.
Neben den technischen Signalen schwächen sich auch die allgemeinen Marktbedingungen ab. Im April ließ der Schwung im Kryptomarkt nach, da die Risikobereitschaft der Anleger nachließ. Zunehmende globale Handelskonflikte könnten zusätzlichen Druck ausüben und die Wahrscheinlichkeit einer stärkeren Verkaufswelle erhöhen.
Die Chancen, dass XRP ein neues Allzeithoch über 3,55 US-Dollar erreicht, liegen mittlerweile bei nur noch 35 %. Historisch betrachtet hatte die Kryptowährung Schwierigkeiten, Gewinne nach starken Rallys zu halten, und korrigierte häufig bis auf den Realisierungspreis zurück.
XRP sieht sich mehreren Gegenwinden ausgesetzt – von bärischen Chartmustern bis hin zum Risiko von Gewinnmitnahmen. Ein Fall unter die Marke von 2 US-Dollar könnte einen steileren Abwärtstrend in Richtung 1 US-Dollar auslösen. Angesichts der nachlassenden Marktstimmung beobachten Händler genau, ob sich weitere Abwärtsrisiken abzeichnen.






